Schlüssel er in den alten Künsten und Wissenschaften ent-deckt. — Sehr sinnreich ist seine Auslegung des Sanchonia-tonö, des HesiodS , deö Kalenders und der Werke des Herculs.
In der Erklärung der historischen Denkmale schneidet" alles weg, was Rom und Griechenland lehrten. DieseVölker, sagt er, kamen zu soäte, um noch die Wahrheitin ihrer Blosse zu finden. Die ältern Zeiten theilt er in!wo Klassen; Zeiten, die allen Nationen gemein sind, undZeiten, eigenthümlich jedem besondern Volke. In jenenist eine vollkommene Harmonie; in diesen stößtman aufnichrs,das einer solchen im Weg stehe« könnte. Die ursprüngli-che Schöpfung (monäs Mimitik,) dauerte bis auf un-gefähr 8oo Jahre vor Christus. Die moderne Welt beginnt^itNabuchodonosor, einem chaldäischen König. Bey die-ser Epoche erscheint die Zweytracht, d. i. die Feldarbei-ter werden in Soldaten metamorphosirt. Von dieser Zeit^ ist weder Friede, Eintracht, noch Brüderschaft. Alles ver-attdert sich, und die alten Schriften verlieren ihre Ver-ständlichkeit. Die dießmaligeWelt verkündigt eine glückli-che Revolution. Seit demXVten Jahrhundert nach ChristiErscheinung beginnt eine "neue Epoche ihrer Vervollkom-mnung , und sie neigt stch nach ihrer ursprünglichen Glück-seligkeit.
Wenn auf der einen Seite Gebelins Werk einen Mannvon ausserordentlichker Belesenheit und vielem Scharfsinnverräth, so verräth es auf der andern Seite nicht weniger"neu Liebhaber von Paradoxe, der sehr oft in die Luftbaut. In dec sssn. Issee. 1784. X. 8. wird es mit Wil-helm Postels Schlüssel zu den von Anfang her verborgenenGeheimnissen verglichen.