Band 
Zweyter Band.
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angewiesen harte, so entdeckte er nun den Stern, der imJahr lüzo. erschienen war, in dem Thierkreis desjenigen,den man im Jahr 1577. gesehen.

Cheseaur Wahrnehmungen über den Cometen vomJahr 174; wurden im folgenden Jahre durch den Druckbekannt gemacht. Durch zween Vorzüge zeichnet sich die-ses Werk aus: Auf gewisse Weise sezt es nur eine allge-meine Theorie der sichtbaren Bewegungen desjenigen Co«weten voraus, dessen Lauf man ausrechnen will, und dieBerechnung selbst ist kürzer und leichter, alö die Berech-nungen des Gregory und Neulon. Ueberdieß ist CheseauxArbeit mit zwo Zeichnungen versehen, wovon die eine dielvahre Bewegung des Cometen am Himmel, und die andersichtbare Bewegung desselben zwischen den Fixsternen be-schreibet. Bisdahin sah man dergleichen noch nicht, selbstuicht in den Tabellen des Whiston und Halley. Mehrereastronomische Berechnungen hinterließ er in Handschrift.

Um gute AnfangSgründe und besonders Abrisse derWissenschaften zu machen, muß man die Wissenschaftenselbst nicht bloß in den Anfangsgründen verstehen: dringt>nan aber einmal ganz in ihre tiefsten Geheimnisse hinein,so kehrt man nicht ohne Mühe zu dem ersten Noiviciate zu-rück. Nichts desto weniger war bey unserm Cheseaur derEifer für die Ausbreitung der menschlichen Kenntnisse sogroß, daß er willig sich zu den Anfängern herabließ, umdesto sicherer auch sie auf seine Höhe zu leiten. In denJahren 1747 und 1748 verfertigte er für einen vornehmenJüngling, den man seiner Anleitung anvertraute, An-sangögründe der Cosmographie und Astronomie, ein wah-res Mcisierstük eines Abrisses, bey dem Kürze mit Deut-lichkeit gepaart ist. Für eben diesen Jüngling schrieb erauch einen historischen Auszug- Beynahe zu gleicher Zcj;übersandte er der königlichen Akademie zu Paris eine Co-rnnemheorie, und die Akademie hechele sie mir ganz bcson-