st; diese sind auf die nothwendigen eingeschränkt und ohneMühe werden sie gestillec; daher nicht die geringste Ver-suchung zur Habsucht. Nach KlcmjoggS Ideal sollten al-st seine Kinder und Kindel-kinder immer in PatriarchalischerFamilie vereinigt bleiben Alle, sagt er, werden von Ju-gend auf der Arbeit gewohnt und durch Arbeit glücklichstyn, alle werden Kleidung und Speise genug haben. DnrchEntfernung von schlimmer Gesellschaft bleiben sie von jederunmäßigen Begierde entfernt; bey völliger Gleichheit wirdstde Zweytracht, Uebermacht und Unterwürfigkeit gleicherMaassen vermieden werden.
Sein Bruder wurde zum Schulmeister erwählt. Nun,sprach er, wird sich unser Einfluß vermehren; ungemeinwerden wir durch neues Änsehn die Kraft Unsers Bey-spiels und unsrer Vorstellungen verstärken; nunmehr fan-gen wir bey den Kindern an, das Böse auözuwurzeln unddas Gute zu pflanzen. Sogleich verbot er den Singschü-strn das nächtliche Schwärmen; durch Unerbittlichkeil ge-iattg es ihm, dasselbe ausser Uebung zu bringen; durch glei-che Unerbittlichkeil schafte er auch jene St. Niclauö - undFastnachtsspiele ganz ab. Um den Schulordnungen mehrNachdruk zu geben, verwarf er alle, noch so gewohntenGeschenke Man reicht den Aufsehern Geschenke, sagteer, und wenn sie nach solchen greifen, so werden ihnenHand und Zunge gelähmer
Er spottet der verstellten Frömmigkeit, die bey jedemGewinnst immer mit Gottes Segen prahlt. Dieß Gott'Lob, sagt er, ist ein hungriger Wunsch nach grösser»,Dortheil; das wahre Gott Lob ist die Zufriedenheit mitdemjenigen, was man mit Fleiß und Arbeit gewinnt.
In dem Bewußtseyn der Ausübung der Pflichten findet*r die wahre, menschliche Glückseligkeit; in den natürli-chen Folgen unsers Betragens entdeckt er die Belohnungenand Strafen eines gerechten Gottes; niemals bar m n ihntraurig oder mutbloö gesehen, auch in Krankheiten nicht.