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wünschten auch Eltern von vornehmerem Stand, den Un-terricht dieser Schule gemessen zu lassen, „ und so, sagt-- Usterr, war dann erst unser Zweck erreicht, auch in den» Hähern Ständen zur Ausbreitung solcher gemeinnützigen» Kenntnisse und Fertigkeiten nach einem zweckmäßigen Plan»behülstich zu seyn, und mehrere Gelegenheit zu solchen» Uebungen zu verschaffen, durch welche die Gewöhnung»an Ordnung erleichtert und befördert wird Sonder.
» heitlich erhielt unsre Anstalt einen Werth durch diese frcund-»schastliche Zusammenkunft der Töchter von vornehmer» und geringerer Hcrkonft; daß sie ungemein vielen Anlaß» gab, solche Gesinnungen die zum Glück des gesellschaftli-»cheu Lebens beytragen, zu pflayzcn und zu nähren, und» den republikanischen Geist mitzutheilen, welcher ohne»Rücksicht auf äussere Umstände einzig auf das sehen soll,» was wahren Vorzug giebt, und jede gute Eigenschaft gleich»schäzt und hervorzieht, wo immer sie sich befindet. Hier»fand sich die Gelegenheit nicht nur die Vortheile von»Neid und Mißgunst auf der einen Seite, und von Stolz» und Verachtung auf der andern zu heben, sonderndem»fatalen Hang zu dem einen oder dem andern dieser schäd-lichen Gemüths-Fehler dadurch frühe zuvorzukommen,» und dadurch Liebe, Zuneigung, Achtung und Freund-»schastunter jungenBürgerinnen von verschiedenem Stand,»in einem Alter einzupflanzen, in welchem solche Neigun-gen so tiefe Wurzeln schlagen, daß sie sich nimmer ganz»ausrotten lassen.
Der Unterricht in der Schule selbst wurde nun > achund nach mit weiser Vorsicht erweitert und vervollkomm-net ; was immer zu zweckmäßiger Aufklärung und Geistes-bildung des weiblichen Geschlechtes beytragen konnte; wasimmer im Stand war, der zarten Mädchen Seele die froheund herzliche Ausübung der künftigen Pflichten der Gat-tin, der Vorsteherin des Hauswesens und Mutter leicht