zu machen - 'und so auf dem einzig möglichen Weg iWwahre Glükseligkeit zu befestigen, ward soviel eö die Um«stände erlaubten, bcnuzt und angewandt. Allen Theilnch-mernan der Unterstüzung der Anstalt/ gab Usteriin schrift-lichen Berichten, die mit der jährlichen Rechnung überden Fond der Schule zirkulierten, Nachricht von ihremFortgang ; und jedes ;te Jahr ließ er eine solche Nach«rieht drucken, deren von 1777 bis 1789 fünf erschienensind, in denen die beßteu Nachrichten von der Einrichtungder Schule sich finden. Mit jedem Jahr vermehrten sichdieinn-und ausländischen Freunde der Anstalt; der grosseBodmcr vermachte derselben sein Haus und ein ansehnli-ches Kapital; in und ausser unserm Vaterland wurde daSInstitut nachgehamt, in Bern, Arau, St. Gallen undandern Orten, suchte man in der Zürcher Schule gebil-dete Lehrerinnen zu erhalten, in unserer Vaterstadt wur-den Zöglinge der Schule zum Privatunterricht junger Kin-der gebraucht, und so verbreitete sich der Segen des In-stituts augenscheinlich.
Im fünfzehnten Jahr und wenig Tage vor seinemTode, hakte Usteri die grosse Freude allen Beförderern desSchule bekannt machen zu können, daß die Anstalt, inder bereits an ;oo Töchter unsrer Stadt unterrichtet wor-den, nun zu solchen Kräften erwachsen sey, daß sie künftigohne ihre jährlichen Beyträge besteh« und fortgesezt wer-den könne, indem ein solches Kapital gesammelt sey, ausdessen Interessen der Aufwand den die dermalige Lage undAusdehnung der Schule erforderten gar leicht bestrickenwerden könne.
Wenn es wenigen Menschen vergönnt ist, das Gelin-gen edler Absichten und Bemühungen so vollkommen zu er-leben , und beym Abschied von dieser Erde ein schönes undgrosses Werk nicht etwa unternommen und angefangen,sondern vollendet, und gleichsam für sich bestehend seinen