Band 
Zweyter Band.
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kr sein neues Amt an, so mußte er sich für einige Woche«entfernen, und zwar aus Ursachen, die ihn vollkommenrechtfertigten. Von einer Dame vom höchsten Rang,^e aber verbargen seyn wollte, hatte Türmn für dieDlaldenser eine beträchtliche Beysteuer erhalten. Die Aus-theilung anvertraute er feinem Sohn und Verneten. Ein3ahr hernach erhielt Verriet obrigkeitliche Erlaubniß, sichtwch länger und weiter von seiner Pfarrey zu entfernen,"m Türretins einzigen Sohn auf Reisen zu führen. Den*8, April! kamen sie nachSololhurn. Sie hatten Zutrittöcy dem franzöf. Gesandten, Marquis de Bonac. EkMachte sie bekannt mit dem Zustand der türkischen Ge-lehrsamkeit. Bon Solathurn begaben sie sich nach Zürich.Hier erinnerte sich Vcrnet, daß Montesquieu vielmahlSegen ihn den Wunsch äusserte, diese Stadt zu besuchen,und zwar als das realisiere Ideal eines Staates, in wel.chem die Ausbildung des Volkes gerade den höchstenPunkt erreicht, ohne zum Sittenverderbcn hinüber zugehen. Sehr glücklich fand er in Zürich Handel undKunstfleiß mit Gelehrsamkeit und Sitten vereinigt. InBasel >ah Vcrnet Werenfelstn, Iselin, Bcrnoulli, Bux-tvrf. In Straßbnrg Schöpflin, Salzmami, Fröciftn.In Frankfurt den Pritins, den gelehrtesten und duldsam»sten unter seinen College». Auch hatte er Zutritt bey derPfälzischen Raugräfin und bey der Marqmsin von Langa»leric. Zu Marburg sahn sie den berühmten Wolf. Ersprach nicht französisch, aber fließend lateinisch. In Cas«st! besuchten sie Crousatz und den Baron von Donah, vondenen sie dem jungen Erbprinzen, nachherigen Landgrafendargestellt wurden. Mit dem Abt von Lokom, Dr. Chri-stoph Böhmer unterrcdcten sie sich über die Vereinigung derProtestanten. Böhmer äusserte sich , daß es Zeit sen, einmaldie fruchtlosen, theologischen Spitz! ündigkciten fallen zu las-sen. In Groningen wurden unsere Reisende vonBarbryrac