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Zweyter Band.
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Von Genf aus erhielt Rousseau die Nachricht, daßman basclbst ein sehr scharfes Pamphlet über seinen Cha»rakter und über sein bisheriges Leben ausgestreut habe;ein anonymisches Libell, welches man Voltaire» zuschrieb.Rousseau aber schrieb eS auf Rechnung des PredigerVernets. Wirklich rrug er dem Buchhändler DücheMin Paris auf, daß ers als Produkt des Vernets bekanntmachen sollte. Vernet beklagte sich schriftlich bey Roui»seau über den ungerechten Argwohn.

Im I. 176;. vermehrte sich RousseauS Parthey i»Genf so sehr, daß aus Verdruß mehrere Glieder desRaths ihre Stellen aufgeben wollten. Haufenweise dräng-ten sich die Bürger von der Rathspartcy zum Ralhhaus,um dir Resignation zu verhindern. Schon vorher hatteRousseau an seinen Freund Lenieps geschrieben: Vousaurer l^u 1» äonglerie äs votre oonleil L je prevoi»Hus vos Litol'ens kcront sllex bäte«, pour aller ls coräesu cou äemsnäsr mikericoräs. Indeß hörten die Bürgetnicht auf, ihn eifrig in Schutz zu nehmen. Freylichkonnten sie keineswegs mehr die Revision seines Prozessesbegehren, ohne Umkehrung aller Formalitäten: allein sietrafen eine andere Auskunft, indem sie Zweifel erregten,ob das Gesetz in Betreff derjenigen, welche dogmatifiren,gleicher Weife sich auf schriftlichen wie auf mündlichenVortrug beziehe. Dieß, sdgten sie, ist eine Rechtsfrage,und darüber kann nur der Gencralrath, d. i. die Bür-gergememdk, als Gesetzgeber, entscheiden. Diese neue