Band 
Zweyter Band.
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Offenbarung dienen konnte. Die erste Idee hievoiiäab er in einer kleinen Schrift: Ueber die beste Art,Christenthum zu vertheidigen. Zürich 1769. 1774.Beym Lesen des alten Testaments bediente er sich,um mit der Sprache des neuen desto bekannter zu werden,^ griechischen Dollmetschung. Aus diesen Betrachtungen'Mst«nd sein Werk vom Reiche Gottes, welches die Äuß-erung des Plans der göttlichen Offenbarung zum Zweckhat. sechs Bänden hatte er im I. 1782. die Ge,schichte Jesu vollendet. Wie vortheilhaft sich Münteedieses Werkes zur Bekehrung des Grafen von Struenseebedient habe, ist aus öffentlichen Blättern bekannt. Im3 . i?74. schrieb er noch die Geschichte der JugendjahreJesu; im I. 1775. die Geschichte der Jsraeliten u.s. w.^ir übergehen verschiedene kleinere Schriften, wie z. B.°ie Gedanken über das ami-lavaterische Sendschreiben, —bie Hoffnungsinlel und so manchen, wichtigen Aufsatz,d*u er als Mitglied und Vorsteher der ascetischen Gesell,schüft edirt hat. —

Der Hauptcharacter der heßischen Methode ist, daßue Schrift durch Schrift erklärt und fest sich an diebiblische Geschichte anschmiegt. Mit Hintansetzung fowol"^iavhyscher als zu gehäufter critischer Untersuchungen,!ür welche das Volk nicht gemacht ist, bemüht sich Heß,^"Fortschritt der göttlichen Offenbarungen in so über.^'"stimmendem Plane und auffallendem Lichte zu zeigen,wenn auch diese oder jene Lücke, diese oder jene,dogmatische oder philologisch? Schwierigkeit bleiben,">chts desto weniger die Wahrheit und Göttlichkeit derAU. Bücher sich durch Jnnhalt und innere Ueberein.uimmung jedem unumfangnen Gemüthe empfehlen.

. Seit dem I. 1777. stand unser Heß mit grosser Er-k"uung als Diacon bey dem Frauenmünster in Zürich und1795. wuroe er jn>.»- 6 <t,.cyer der rurchensche« Klr-und ersten Prediger an der Großmunsterkirche gewählt,welche Stellen.er jezt noch bekleidet.

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