Küchengewächse. 603
sehr blähend sind. Für eine gesunde, dauer-hafte, starke Nahrung dürfen dennoch diese Ge.wachse nie erklärt werden. Zwar haben einigeW»r-,eln etwas mehrNahrungs.Substanz in stck;sie ist aber doch zu wässerig und zu Erzeugung desBlutes und des Leimes , durch den unsere FasernFestigkeit e langen, untauglich. Wir genießendaher diese Speisen nicht eigentlich um uns ganzdamit zu nähren, wohl aber um unv etwas leich-ter zu sättigen, unser Blut zu erfrische» und zuverbessern, und nicht Fleisch allein, was leichtÜberdruß erzeugen und selbst nachlheilig werdenkann, essen zu dürfen. Außer dem können dieseschwächer nährenden Vegetabilien noch auf einemannigfaltige Art für unsre Gesundheit, unserWohlseyn benutzt werden, und uns besondersnach dem Verhältniß unsrer Lebensweise sehr zu-träglich werden. Da sie nähmlich zum Theil mitsehr wi.ksamen salzigen, balsamisch aromatischen,gummiarti'gen Bestandtheilen versehen find; sokaun ein geschickter Arzt, ein sorgfältiger Beob-achter seiner selbst unter ihnen oft eine sehrglückliche Wahl treffen. Ist ja ei» großer Theilder Menschen durch Anstrengungen, Sorgen,