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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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Spinat.

schienen Pflanzen befinden. An der männlichenPflanze (1941 sehen wir Blumen ohne Kronen, miteinem fünfmahl gclhcilten Kelch und fünf Staub-fäden. Das vergrößerte Staubgefäß a ist etwasherzförmig. Auch an den Blüthen der weiblichenPflanze (19,5) bemerkt man keine Blumeukrone,aber einen viertheiligen Kelch, vier Griffel und ei-nen einzigen Samen, der zwischen dem verha-telcilKelche sitzt, und den wir vergrößert b doch noch un-reif vor uns sehen. Man hat von diesem Spinatzwey Abänderungen. Die Eine: mit stachligenSamen undzugespitzten Blättern ; die Andre: mitglatten Samen und an der Spitze mehr rundlichenBlättern. Der Erflerc ist die bey uns sosehr ge-schätzte und gesunde Frühlingsspeisc. So häufigsie auch in unsern Gärten gezogen wird, so kennenwir doch bis diese Stunde ihr wahres Vaterlandnoch nicht. Wahrscheinlich stammt der Spinataus dem kalten Norden her, denn er kann einenstarken Grad von Kalte aushalten. Mögen auchdie äußersten Spitzen der Blakter.wenn kein Schneeauf ihnen liegt, erfrieren, das Herz bleibt dennochgesund, und die Pflanze fängt i», Frühjahre an zuwachsen und das Land zu bedecke», so daß man denSpinatzwey- ja ivohl drey Mahl abschncidrn kann.Doch ist dieletzlc Ernte nicht von Dclang, undkannden Schafen überlaffen werden. Der Spinat for-dert ein wohlgearbeitetes, gntgedüngics, der Son-ne wohl ausgesetztes Land. Man kann ihn in;