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Gartenmelde.
Sie ist dann als Unkraut anzusehen, unbßi&f einziemlich hartes Futter für das Vieh. Mancheshungert lieber, als daß es den Wieftnkohl fräße.Die arme Volks-Classe in Rußland ißt die jungenBlatter und Stengel wie Kvbl. In den Blumenfinden die Bienen viel Stoff zu Wachs und Honig.Sie entfallen sich im Julius nitd August.
Unter der Pffanzengaktnng, die den NahmenMeld c(^triplete) führt, find ein Paar Arten, dieein nicht zu verachtendes, fpinakarkiges Gemüsegeben, ob sie gleich bey uns gewöhnlich nicht dazugebraucht werden. Dieß gilt von der Garten-melde ( A. hortensis, jltriwhe, banne dumme *lab b,XV!lI.i Y7).Sie bat einen aufrecht stehende»krautartigeu Stengel und dreyeckige Blätter. Mattbemerkt drey Spielarten, die weiße Melde, dierothe Melde, die bunte Melde. In der Tatakeyist die GartenMelde zu Hause. Bey uns wird siein Gärten durch Samen erzogen, den man im Früh-jahr öder im Herbst säen kann. Sie bedarfwenigPflege, und psianzk sich, wo sie cinMabl fleht,selbstfort. JhrSkcngel erreicht oft eine Höhe von vierEsten und dient zur Zierde der Kücheiigärtc», weilfle in verschiedne Farben übergeht. Aber nichtbloß als Zierde verdient die Gartenmelde empfoh-len zu werde». Mau schreibt ihr kühlende, erwei-chende Kräfte zu, und ihre äußerst zarten Blättergeben mit Mango'd, Spinat und andern Küchen-gewächsen vermischt, ein vortreffliches Gemüff-