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Vierter Band. Küchengewächse und Obst.
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Inländische Gewüseblumen. 29

(Laserpitium trilobium), das in Axulien slufbcmBerge Garganns und wahrscheinlich auch in Ruß­ land und aufdcnAlpen zuHanseist; dicSibirischesp i pp au(Crepis sibirica). SJislii ißt nack,4) allasvon diesen drey Pflanze» die jungen Skengel I-IldKeime. Inzwischen ist kaum zu vermuthen, daßman in unsern Gegenden je versuchen werde, sie an-zubauen und einheimisch zu wachen, da der Reich-thum an andern wirklich oortrcffUd en Küchen-gewächsen eben keinen 5rang zu neuen, noch un-gewissen Versuchen entstehen laßt. Im Grundekönnte man im strengsten Verstände noch mancheGeuinseblume anfuhren. So laßt stch von dergemeinen Krebsdistel (Onoporstum acan-thium, Pddane, Wegdistel) der Samendodeuund Stengel wie eine Artischocke essen. Manrühmt von ihr außer dem, daß ihre Wurzel mc-dicinische Kräfte habe, und zumahl der ausge-preßte Saft gegen krcbsarkige Geschwüre des Ge-sichts, diesen höchst bedauernswürdigen Zustand,sehr viel leiste. Ihre Saneuwollc gibt gutesDistelluch, Von der stc n g e l l 0 > e n E be rw u rz(Carlina acaulis) kann man den Biumcuboden,nach Hinwegschafiung der Bl'uniei,decken und des