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Zweyter Band. Von seinem Körper und dessen Theilen und ihren Functionen ins besondere.
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Slp des Lebens.

Athemhohleu wird gehemmter oder schuelier; dieBrust scheint sich unter verdoppelten, hörbarenSchlägen des Herzens zu öffnen, oder die Schlagewerden leiser, langsamer^ das Blut tritt häufigerals sonst in den Kopf und röchet das Gesicht, oder,es tritt gleichsam zurück, so daß Todrenblasse dasAntlitz bedeckt. Selbst den Theilen, die sonst ganzunter unsern Befehlen stehen, theilt sich die Un-ordnung mit, wie wenn z. B. bey unerwartetemSchrecken die Knie zu zittern ansangen, die Armekraftlos herabsinken, die Hände unsicher greifen,der ganze Körper wie angewurzelt steht, oder fastunter seiner Schwere zu erliegen scheint. -Aber sowenig wir auch im Stande sind, den Punct genaubestimmen, von dem alles das ausgeht, und soein dichter Schleyer das Band , das unsern Geistmit seinem Gefährten, dem Körper vereinigt, be>deckt, so muß uns doch die Bemerkung, wie glück-lich dieser letztere organisirt sey, um den Bestre-bungen der Seele zu entsprechen, ihren Befehle»mit Blitzesschnelle zu gehorchen, mit der höchstenBewunderung erfüllen. Eine himmliche Gütegab ihm die Einrichtung, daß tausend zum Lebenunentbehrliche Verrichtungen vor sich gehen, ohnedaß wir sie kennen, oder selbst regieren. Wir ath-