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Zweyter Band. Von seinem Körper und dessen Theilen und ihren Functionen ins besondere.
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Entwicklung des Menschen. Z7

Mensche». Mehrere Hauke von verschiedenerStarke und voller Gefäße umgeben ihn. Die in-nerste ist von unendlicher Zartheit. jEine eyweiß-artige Feuchtigkeit erfüllt sie, und in ihr schwimmtder künftige Mensch, dessen Grundriß in zartenFäserchen wahrgenommen werden kann. Dochnach einiger Zeit werden die Umrisse schon be-stimmter. In der vierten Woche gleicht das Ge-schöpf einer Ameise. Es entwickeln sich die we-sentlichen, nothwendigen Theile zuerst; spater dieübrigen. Noch ist keine menschliche Gestalt, aberdoch schon eine schwache Spur vonKopf undRück-grath sichtbar. An jenem entwickeln sich nun dieTheile, die am Kopfe äußerlich sichtbar sind, undaus diesem sprossen gleichsam die Rippen und Glied-maßen auf beyden Seiten hervor, und bey dieserEntwicklung der Theile, die wir auf beyden Sei-te» gleich besitzen, zeigt sich eine geheime Wunder-kraft der Natur. Denn so höchst ähnlich dieTheile sind, die der Mensch doppelt hat, wie z. B.Obren, Arme, Hände, Füße, so ist doch ihreStellung und Richtung auf beyden Seiten seinesKörpers sehr verschieden. Man denke sich nurden linken Arm, ganz wie er ist, auf der .rechtenSeite; wird nicht der Elbogen dann nach innen