Auf der großem End- oder Grundfläche desselben ist sie nähmlich genau und in allen Beziehungen, so wie an denSeitenflächen des vorhin beschriebenen Steines, von der dichten, festen, rauhen, netzartig-aderigen Art (A. b. 2),mit sehr erhabenen Adern, häufigen, scharfen Nähten und sehr rauhen Zwischeuräumcn; nur zieht sich hier die Farbemehr ins Pechschwarze, und der seidenartige Glanz nähert sich mehr dem fettigen; auch scheint die Rinde hier dünnerzu seyn, indem an einigen Stellen, zumahl gegen die eine rauhe Seitenfläche hin, die untere braune Schichte, undauf der ganzen Oberfläche der, wie es scheint, schwerer in Rinde umwandelbare, weiße Gemengthcil der Steinmasse (wiean dem Tab. 5 Fig. ä vorgestellten Steine) in Gestalt einzelner und zusammen gehäufter, weißer, gelblicher und bräun-licher Körner, die kaum die Größe der Hanf- oder Hirsekörner haben, durchscheint.
An den drey, an einander gränzenden, auch sonst gleichartigen Seitenflächen dagegen ist sie von der gewöhnlichsteneinfach-aderigen Art (A. a. 2 ), von dunkelschwarzcr Farbe und von dem gewöhnlichen fettigen Glänze. Doch zeigtsich auch hier eine kleine Modifikation, indem an einer derselben, und zwar an der am schiefsten aufsteigenden (auchunebneren) die Rinde glatter, glänzender, anscheinend dünner, und mit einer Anlage zur blätterigen Zeichnung sich zeigt;und was besonders merkwürdig ist, auf ihr, vorn Rande der Grundfläche her, die Rinde übergeflossen erscheint und ei-nen Saum bildet, indeß sie an den beyden andern Flächen von jener Fläche her gleichförmig über die Ränder oder Kan-ten fortläuft. An der obern, mit der neuen Bruchfläche gebildeten Endkante steht die Rinde dieser Fläche angehäuft,gleichsam als ein aufrecht stehender, ziemlich scharfer Rand an.
Au der vierte» hohem Seitenfläche erscheint die Rinde sehr ungleichförmig, da sie sehr oft in der Bildung unter-brochen worden zu seyn scheint; hin und wieder ist sie deutlich aderig und rauh; hie und da aber, zumahl an der einenHälfte, wo auch an der Endkante von der Grundfläche her ein Saum gebildet wird, zeigt sich eine Anlage zur blatt-förmig gezeichneten. Sie ist übrigens sehr dicht, schwarz und fettig-glänzend, und an den erhabensten Stellen undPuncten, so auch an der TheilungSkantc, dick und compact. An den tiefen Stellen ist sie dünner, und fehlt an manchenPlätzen sogar ganz, wo die Grundmasse mit bräunlicher Farbe zum Vorschein kommt. In dieser zeigt sich der weißeGemengtheil der Steinmasse in Gestalt von weißen Körnern, und es werden auf ihr nur einzelne oder zusammen grup-pirte, und mehr oder weniger in einander geflossene schwarze Tröpfchen Rinden - Substanz dem freyen Auge sichtbar.(Niedrigster Grad der unvollkommenen Rinde. D. 1.)
An der obern Endfläche endlich, das ist, in so weit eine solche, außer der neuen Bruchfläche, vorhanden ist, undvon den beyden Seitenflächen gebildet wird, ist die Rinde ganz genau von derselben Beschaffenheit in jeder Beziehungwie an diesen letzteren, und zieht sich auch von denselben geradezu, ohne alle Unterbrechung der Adern, auf diese Flä-che herüber; nur daß sie hier hin und wieder etwas abgerieben ist.
Ganz anders zeigt sich nun die Rinde an jener später entstandenen Bruchfläche, die im Ganzen ein rauhes, mat-tes , erdgrau - bräunliches Ansehen hat. Hier ist in dem bräunlichen Grunde der weiße Gemengtheil nicht nur noch derFarbe nach erkennbar, und nur selten gelblich oder bräunlich, sondern selbst hie und da noch ganz erdig und fast kreideweiß,und die Rinden-Substanz zeigt sich nur, vorzüglich auf dem Rücken der scharfen, gleichsam kantigen Erhabenheiten,wie ausgeschwitzte Tropfen, die entweder einzeln da stehen, oder zu Perlenschnüren, Adern oder kleinen Flecken und Strei-fen zusammen geflossen sind. Gegen die Ränder hin ist die Rinden - Substanz häufiger, an den Rändern selbst aber istsie von den «»gränzenden Flächen her angehäuft, und bildet einen deutlichen Abschnitt, so daß gegen die beyden aderigenSeitenflächen hin, wo die convex sich erhebende Endfläche in diese Bruchfläche sich allmählich verliert, durch die Rindeselbst erst ein scheinbarer Rand gebildet wird. (Mittlerer Grad der unvollkommenen Rinde. D. 2.) (l).
An der Grundfläche sowohl als an allen Seitenflächen, ist hie und da etwas, obgleich nur äußerst wenig, Erdenoch anklebend.
(i) Es zeigt dieser Stein demnach eine fünffache Verschiedenheit der Rinde an seinen verschiedenen Flächen , wovon drey, nähmlichdie an den drey niedern Seitenflächen und der Basis der obern Endfläche; dann die der vierten hohen Seitenfläche und der neuenBruchfläche; endlich die der Grundfläche — wen» sie nicht etwa Modifikation dieser letztem ist — als Hauptverschiedenheitenzu betrachten kommen, von welchen der Grund hauptsächlich in der ungleichzeitigen Entstehung der Flächen, und folglich derungleichen Dauer des Rindebildungs-Prozesses zu suchen seyn dürfte: — zwey aber, nähmlich die an der einen schiefern Sei-tenfläche von jener der beyden andern, und die an der vierten hohen Seitenfläche von jener der neuen Bruchfläche, wohl nurModifikationen vorstellen, die von der Richtung des Steines im Falle, und von der dadurch abgeänderten Einwirkung deSLuftstromeS, herrühren möchten.