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Encyclopädie der Cameralwissenschaften im eigentlichen Verstande / von Karl Gottlob Rössig
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106
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das, was am leichtesten und mit dem wenigsten Auf»wand Zu verbessern ist.

S. D. Rößigö Wasserpolizey rc. S. 16 bis 5 8«

. , §- Z-

Sie verhütet alles, was die Luft verunreinigt; sieverweist alle Handwerke, welche Übeln Geruch verbrei-ten, aus dem Innern der Städte, vorzüglich Ver grö-ßern, in die offenen Vorstädte, untersagt in großemStädten die Viehzucht , halt besondere Aussicht überdie Latrinen und heimlichen Gemache, die Verunreini-gung der Straßen und die bestm Reinigungsan-stalten.

S. Gemeinnütziger Vorrath auserlesener Aufsäße zuBeförderung der HauShaltungskunde, III. S..689.

§' 4 »

Auf dem Lande sucht sie die ungesunde Einrichtungder Wohnungen zu verdrängen, und verweist die Mist-stätten hinter das Haus; sie untersagt dag Dürren desGetreides und das Ausbrüten der Hühner und andrersolchen Dinge in den Wohnstuben.

-- §« 5 »

Außerdem gehören zur Gesundheit des AufenthaltsVerhütung des zu sehr in einander Bauens, breiteStraßen wegen des freyen Luftzugs, Entfernung derBegräbnißstellen aus den Städten unh Verlegung der-selben vor die Städte nach Morgen zu, Verlegung derSchlachthöfe, der Lazarekhe und Krankenhäuser außer,halb der Rinkmauer.

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