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Encyclopädie der Cameralwissenschaften im eigentlichen Verstande / von Karl Gottlob Rössig
Entstehung
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151
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§. 4 «

Zu dem Behuf befördert sie selbigen sonderlich inunfruchtbaren, sandigen Gebirggeqenden, welche nichtganz felsig sind, ingleichen in sumpfigen Gegenden, machtVorschriften über die pflegliche Benutzung der Hölzerin Absicht der Zahl und Beschaffenheit des zu fallendenHolzes, und die ganze Ait der Benutzung überhaupt.

§' 5 »

Sie sucht die Holzhutimgeii zum Vortheil derHolzcnktur unschädlich zu machen, durch Veranlassungund Bestimmung der Schonnngszeiken der abgetriebnen'Plätze, und durch Wildzäune, befördert das Aussiok-ken durch Besorgung brauchbarer Maschinen dazu.

. §» 6>.

Das Borkenreißen und Harzscharren verstattet sienur an dem im folgenden Jahre schlagbaren Holze undan Stämmen, welche kein gutes Bauholz geben, odervon denen man keinen Ausschlag erwarten kann. Theer«schwellen und Kienausbrennen erlaubt sie nur an ab«gestorbenen Stöcken und Wurzeln, so wie sie überhauptauf die sogenannten Nebennutzungen der Wälder auf«merksam »st.

§. 7 .

Zu Verhütung des Holzmangels sucht sie dieschlechte Holzwirthschaft und den Mißbrauch des Holzeszu todten Zäunen, Schindeldächern und ähnlichenDingen, ingleichen den häufigen Verbrauch der Eichenzu Särgen abzuschaffen. Sie sucht Holzsparöfen aus«fiMg zu machen und einzuführen. »