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Encyclopädie der Cameralwissenschaften im eigentlichen Verstande / von Karl Gottlob Rössig
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152
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§, 8 »

Sie hindert die Anhäufung der holzfressenben Ge-schaffte an einem Orte; wobey aber zu bemerken, daßman eine vermehrte mißliche Holzconsumkion nicht mitHoizverwüsiungen. verwechsele.

§- y.

Sie sorgt für die Anlage wilder Baumschulen inAbsicht edler Holzsorten, für Ansäung und Vermeh-rung durch Verpflanzungen aus dem Dickige.

§. ro.

Endlich sucht sie auch durch Aufsuchung derHolz. und Steinkohlen und der Torfbrüche die über-häufte Holzconsumlion zu mindern.

§. n.

Sie ist auf die sogenannte Baumtrockniß auf-merksam, um solche gleich Anfangs zu bemerken, unddurch Niederschlagen der angehenden Baume, Entrin-den derselben und Verbrennen dieser Rinde an sichernOrten dem Uebel bald Anfangs abzuhelfen.

§. » 2 .

Auch äußert sie sich in der Verhütung der Feuers-gefahren der Wälder, durch Untersagung der Hirten-feuer, des Tabacksrauchens, anbefohlene Vorsicht beyKohlenbrennen, Aushauung von Feuerbohnen, Grabenin den Wäldern, Einleitung der Feldwaffer und An-weisung der benachbarten Gemeinden auf den Fall einesentstehenden Waldbrandes.

Sieben-