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noch durch seine ihm nachgeschikte Boten erhielt, und lm Julius nach Halle reisenmußte: so verkaufte er die Drukkerei an Michael Henzke«, seinen Setzer, ausBürget gebürtig, für noo Taler, fast auf dieselbe Bedingungen, wie er sie demBruder gelassen; doch so: daß Henzke den dritten Pfenning von. Gewinn, nachAbzug der Unkosten, seinem Bruder, und im Fal dieser tot, an dessen Witwe undKindern zur Bezalung ihrer Schulden geben solte; einen dritten Pfenning hätteer an Thurneissern, als Verkäufern, auf Abschlag und an Zalungsstatt zu entrkch,ten, und den lezten dritten Pfenning solte er ebenfals dem Verkäufer als Zinsenwegen 600 Gulden Hauptstuhl geben, die er außer den n<20Talern-/) noch selbstan der Drukkerei behielt. Henzke wüste sich inzwischen an foßn und Kost begnügen,und dafür sorgen, daß er in vier Jahren die ganze Summe, dke Alexander daraufhätte, abtragen könte: er wolle ihm reichlich zu drukken verschaffen, und dke Werke,so er selbst bei ihm drukken liesse, jedesmal baar bezalen, und die Formen der dazunötigen Figuren auf seine Kosten dazu liefern. Henzke sezte dagegen seine zweiHäuser, die er in der Klosterstraße teils erkauft, teils mit seiner Frau ererbt Hatte,und die er selbst beide nicht höher als izo Floren taxirre, zum Unterpfande. ZumRechnungsführer oder Faktor siezten sie den Schreiber Burchard Spekdeln, der dieGelder einziehen, und auf jeder Frankfurter Messe den Gewindes dritten Pfenningsnach Basel überwachen solre. Von diesem Vorgang gab er seines Bruders Frau,die er als Witwe ansähe, umständliche Nachricht §) Nach zwanzig Wochen kamAlexander wieder, war nicht in Basel gewesen: sondern hatte sich im Kloster amWald bei den Klosterfrauen oder Nonnen aufgehakten. Er wendete vor: daß er krankgelegen, und daß seiner Frau abgeraten worden, nach der Mark zu ziehen, und warmit dem Verkauf völlig zufrieden. Weil Thurncisser seinen Schreiber Speidelnanderweitig brauchte: so nahmAlexander den Setzer Gregsrius Eber»), zu seinemFaktor an, der dke Gelder einziehen und besorgen solte. Wir wollen hier die Ge-schichte seiner Drukkerei fortsetzen. Henzke starb etwa» r;8c> und hinterließ eine
Witwe
h Ausschreiben II. S. 60. -) Ausschreiben II. S. 61.
K) Er blieb es bis den zr.Oktob. 1582. da er sich gerichtlich davon lossagte, s. Ausschreib.
II. S. ii 7.