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1 (1758) Die Lehre von Erhaltung und Vermehrung des Vermögens des Staats, und mithin die Staatskunst, die Policey- und Commercien-Wissenschaft nebst der Haushaltungskunst / Johann Heinrich Gottlob von Justi
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567
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Von dem Ackerbaue. 567

Dahingegen «st diese Schicht Thon oder Letten über2, z, bis höchsten,' 7 Fuß selten tief, und daruntersteht gemeiniglich eine Schicht Sand, weil Thonund Sand in den Erdlagen immer beysammen sind,und mit einander abwechseln. Wenigstens steht dochallemal ein anderes lockeres Erdreich unter demThone. Man muß also eine Grube in eine der tief-sten Gebenden des Moorgrnndes machen, bis manauf den Thon oder Letten kömmt, alsdenn ferner denLetten durcharbeiten, bis man auf Sand oder an-deres lockeres Erdreich kömmt. Alsdenn zieht mandurch den ganzen moorichtcn Grund Gräben, undleitet sie alle auf diese Grube zu. Der unten ste-hende Sand oder lockeres Erdreich wird alles indie Grube fließendes Wasser in sich schlucken, undder Moor vollkommen trocken werden. Man kannsogar diese Graben mir breiten Steinen aussetzen,andere breite Steine auf diese legen, dieselben mitErde bedecken, »no eben so kann man mit derGrube selbst verfahren: so wird man allenthalbeneinen gleichen Grund haben, auf diesen GräbenGetreide oder Heu crndten können; und der Abflußwird dennoch immer fortdauren und der ehemalige»noorichfe Grund trocken bleiben. Um aber denMoor selbst urbar und zu einer fruchtbaren Erde zumachen: so ist es dienlich, daß man den Moor oderTors Frß tief ausstcchen, zerkleinern und etwa» mitdem dritten Theile Sande untermischt in Haufenbringen läßt. W im diese Haufen ein Jahr liegen:so wird ein vortreffliches fruchtbares Erdreich dar-aus, das man alsdenn auf dem Grunde ausbreitet,und solches als Acker nutzet.

§. 54Z.

Es fragt sich aber, worauf die Fruchtbarkeit derAecker, die nach dem mannigfaltigen Erdreiche soverschiedet, ist (H. zgi.), eigentlich ankömmt. Ichhabe in dem dritten Theile der deutschen MemoireSgezeiget, daß diese Fruchtbarkeit hauptsächlich ausdenen Salzen entstehe, mit welchen das Erdreicherfüllet und angeschwängert ist, die unter erforder.

N n 4 sicher

Worauf dieFruchtbarkeitder Aecker an-kömmt, nämlichauf die salzigcenTheilchen.