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Ueber den spanischen Thronfolgekrieg.
bracht werden sollten; daß aber auch andere nicht min-der wichtige Artikel müßten berichtiget seyn. — Sieverlangten eine Vollmacht von dem König Philipp zusehen, Kraft der er sich alles gefallen ließ, was Lud-wig Xl V. seinetwegen eingehen würde. Sie bezeugten/daß es von Seite der Republik eine ganz besondere Her-ablassung sey, wenn sie sich mit einer solchen Vollmachtbegnügten, und wenn sie auf dieselbe hin ihre Bundsge-nossen bereden könnten, sich an die Zusage des Königszu halten, daß alles in genaueste Erfüllung gesetzt wer-den sollte, was zwischen beyderseits Abgeordneten inAbsicht auf diesen Prinz möchte verabredet werden. DieseVollmacht wurde den Abgeordneten der Republik wirk-lich unter die Augen gelegt. Aber gleich bey diesemPunkt konnte Rouille' den Schluß machen, die Unter-handlung werde über lang oder kurz stranden. Es kamhier auf eine Entschädigung dieses Prinzen an. Zu der-selben weigerten sie sich die Hände zu bieten, nur erbotensie sich ihre Dienste bey dem Kaiser und England anzu-wenden , baß ihm Neapolis nebst Sicilien möchte ge-lassen werden. Von Sardinien lind den Festungen aufder toscanischen Küste wollten sie gar nichts hören, auchnicht da Frankreich die Schleifung dieser letztem zuge-stund ; so gar der Vorschlag, dieselben an den Großher-zig von Toscana abzutreten, ward verworfen. ZmGegentheil gaben sie zu erkennen, es sey des Kaisers undEnglands Wille dem President anzuzeigen, diese beydenMachte können keineSwegeö zugeben, daß auch nur dermindeste Theil von der spanischen Monarchie in der Ge-walt eines bourbonischen Prinzen verbleiben solle. Siegiengen so weit sich zu beschweren, daß Philipp seinenPrinz, als Prinz von Asturien, folglich als seinen unmit-telbaren Nachfolger in der spanischen Monarchie habeerkennen lassen; indem durch diese Handlung dem Frie-denswerkc ein nicht geringes Hinderniß sey in den Weggelegt worden.
Auch