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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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Zwote Abhandlung.

Auch in Absicht auf den Kaiser selbst und das Reichkonnte der President eine Menge Schwierigkeiten, dieentstehen würden, im voraus bemerken. Der Königbot die Wiederherstellung des Ryßwiker Vertrags an,als die einzige Federung, welche der Kaiser selbst unddas Reich nach der Billigkeit verlangen konnten. —Es hieß hierauf, die Angelegenheiten des Reichs jenenihnen nicht anvertraut; jedoch wüßten sie so vieles, daßes gar nicht um die Wiederherstellung deö Ryßwikischen,sondern des Münsterischen Friedens zu rbun jeynwerde: und dies nicht so wohl nach der Erklärung,welche derselbe bey Frankreich gefunden, — son-dern welche ihm dermal in dem deutschen Reiche gege-ben werde.

Von Seite Großbritanniens werde man nicht nurdie Anerkennung der Königinn Anna und der festgesetz-ten protestantischen Thronfolge, sondern auch die Rück-gabe alles dessen, was Frankreich in Amerika erobert,auch daß der Pretendent aus Frankreich entlassen werde,fodern. Zn der Folge der Unterhandlungen aber werdediese Macht auf die Abtretung Dünkirchens, in demZustand in welchem es sich dermal befinde, dringen.Wenn die Republik aber es dahin bringe, daß Englandnur auf die Abtretung der Stadt, wenn zuvor die Fe-stungswerke geschieht worden, bestehe, so erwarte siefür.diesen Dienst nicht geringe Erkenntlichkeit von demKönig. — Dies waren doch bey dem Anfang einergeheimen Zusammenkunft nicht geringe Schwierigkeiten,die das ganze Werk unterbrechen konnten, und auchwirklich unterbrachen. Allein man wollte sich niemalsvon deni Gedanken entfernen, jerzo stehe es an denBundsgenossen, Frankreich Gesetze vorzuschrei-ben. Die Abgeordneten der Republik bewiesen sich hier-bey als getreue Dolmetscher der Foderungen ihrer Mit-verbündeccn.

Schon