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Dritte Abhandlung.
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diesen wichtigen Punkt zu erkennen: jedoch nur in sofern als auch jeder der übrigen Bundsgenossen seine Zu-friedenheit erhielte. Dieses war zwar nur schwacheHofnung den gänzlichen Frieden zu erhalten; dennochermunterte es den französischen Bevollmächtigten so sehr,daß er seinem König mit einem glücklichen Ausgangschmeichelte.
Bald aber erfuhr er, daß die Abgeordneten denVortheil ihrer Mitverbündeten beynahe mit gleichemEifer zu unterstützen entschlossen seyen, als ihren eigenen.Er konnte bey der Entschädigung des Königs Philippschon hiervon die Probe machen. Nur einzig Neapolisund Sicilien wurden für diesen Prinz gefodert. Manstellte die Billigkeit dieses Begehrens mit allen Gründenvor, und daß ohne deren Erhaltung an keinen Friedenzu denken sey. Wollte man den K. Philipp zwingenSpanien selbst, ohne diesen geringen Ersah, abzutreten,so würde der Gedanken, daß er nichts weiter als sein Le-ben zu verlieren habe, denselben auf den Entschluß füh-ren, lieber dasselbe gegen die Feinde aus die Spihe zusetzen, als ohne einige Entschädigung den Thron zu ver-lassen, den er allbereit acht Jahre lang besessen. Manführete ferner an, wie so leicht der König Wilhelm beybeyden Theilungsvergleichen dem Dauphin, und damitder Krone Frankreich, den ungehinderten Besitz dieserbeyden Staaten gestattet habe. Nun könnten dieseLander mit weit weniger Bedenklichkeit, als ein vonFrankreich abgesonderter und unabhängiger Staat, die-sem Prinzen überlassen werden, als da man damit um-gieng dieselben der Krone einzuverleiben. — DieseVorstellungen machten gar keinen Eindruck. Torcskonnte die unangenehme Entdeckung machen, daß derKönig Philipp gar keine Entschädigung zu hoffen habe-Man stellte ihm das Beyspiel Augusts I I. vor, der eben-falls bey den Unterhandlungen zu Altranstatt den pol-itischen Thron verlassen habe. Torcy versetzte, er er-innere