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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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135
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Ueber den spanischen Thronfolgekricg. iz;

Staaten anzunehmen. — Heinsius billigte bey dereinen Unterredung diese Vorschlage; aber nicht so stand-haft daß er nachher dieselben, als billig, dem PrinzEugen zu belieben sich ernstliche Mühe gegeben hatte.Man vereinigte sich über diesen Punkt noch nicht, dochließ sich Hemsurs so weit heraus, „daß von Seitenseiner Republik von der Wiederherstellung des münster-sehen Friedens, in dem Verstand des kaiserlichen Hofs,nicht weiter solle geredet werden."

Torcy hatte doch seine Ursachen die Ankunft desHerzogs von Marlborough abzuwarten, obgleich ihndie Herren von Buys und von der Dusten immerzuantrieben, zu eilen und derselben vorzukommen. Torcjpwar von seinem König ingeheim bevollmächtiget denHerzog auf seiner schwüren Seite auf die probeZU setzen. Man hielt es für möglich ihn durch großeVerheißungen, durch Vorstellung gewisser, mächtigerBelohnungen den Absichten und Wünschen Frankreichsgeneigt zu machen. Der Zustand desselben berechtigtees, alle Mittel zu versuchen, wodurch es dasjenige sicherkaufen konnte, was ihm zu seiner Erhaltung unum-gänglich nothwendig war, nämlich einen schleunigenFrieden. Wenigstens sagt der Marquis in seinenDenkwürdigkeiten gerade heraus, „er halte es nichtfür beschimpfend bey dem Herzog, dessen Vortheil dieFortsetzung des Kriegs zu erheischen schien, Versuche zuthun, ob nicht derselbe durch noch größere Vortheile, dieihm der König antragen ließ, für die Beendigung desKriegs geneigt gemacht werden könnte? " °)

Sollte dieser Herr sich geneigt finden lassen durchseine Bemühungen und sein Ansehen den Frieden zu er-pichtem; sollte er es dahin bringen, daß dem König

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Man sehe dieIVlemoires des Marquis l'.n. S.62. —