Dritte Abhandlung.
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dann wegen der Foderungcn und Beschwerden der übri-gen BundSgcnosten mit keiner Hitze beladen wollten.
Aber gleich als die Artikel in Absicht auf das deut-sche Reich in Vorschlag gebracht wurden, offenbarte sichder Widerspruch gegen die gedachte Abrede. Man ver-langte, Srraßburg sollte mit allen von Frankreich an-gelegten Festungswerken dem Reiche abgetreten werden.Man stellte vor, daß der fränkische und schwäbischeKreis diese Rückgabe mit allem Eifer betreiben, undnicht nachgeben würden bis sie ihren Zweck erhalten hät-ten. — Keine von dem Marquis gemachte Gegen-vorstellung wurde gegen diese Foderung als gültig ange-sehen. Torcy gab so weit nach, daß die Festungswer-ke sollten geschleift, oder aber mit Deybehaltung dersel-ben eine Besatzung von Eidgenossen dahin gelegt wer-den. Aber man wollte die Festung sowie sie war Frank-reich entziehen, und dem Reiche, oder vielmehr deinHause Oesterreich zuwenden. Ein merkwürdigerBeweis, wie so leicht man durch die Leidenschaft einemGegner wehe zu thun, sich verblenden lasse, seine eigeneKnechtschaft zu befördern. Durch die SchwächungFrankreichs gegen Deutschland gewannen die Nächstlie-genden Kreise und Stände nicht nur keinen wahren Vor-theil; sie setzten nur eine andere, zwar einheimische Machtin Stand, ihnen harte Gesetze vorzuschreiben, vorder- ,selben zu zittern, und sich das einzige Mittel ihrer Selbst- !erhaltung zu entziehen. Der Unterschied ist sehr ge-ring ob man sich nach dem Wohlgefallen eines bcnach- !harten, oder eines aus seinem Mittel richten müsse?
Torcy that verschiedene Vorschläge um Straßebürg seinem Herren zu erhalten. Nämlich das FortLouis zu schleifen. Dreifach au das Reich zurück z»geben, alle auf beyden Seiten des Rheins angelegteSchanzen und Festungen nieder zu reisten, beyde Uferdes Rheins aber zur natürlichen Grenze beyderseicigec
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