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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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138
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Dritte Abhandlung.

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würde, sollten alsdann manche von den nicht nothwendi-gen Hindernissen gänzlich fallen, welche ihm <Feinslusund die beyden andern Abgeordneten in Absicht auf dasReich, Savoyen und andre an dem Bunde Antheil neh-mende Fürsten immerzu machten. Es wurden aberdiese Schwierigkeiten durch die Ankunft beyder Herrenmehr vergrößert, als gehoben. So gewiß war es, daßdie Republik nicht für sich selbst allein schließen konnte,sondern nachgedrungen übereinstimmend mit Englandund dem kaiserlichen Hofe handeln mußte.

Erst mit dem , gten May traf der Herzog in demHaag ein. Torcy ertheilte ihm den ersten Besuch,aber nicht eher als bis derselbe sich zuvor mit dem PrinzEugen und dem Herrn Heinslus unterredet hatte. DaßEngland neben der Schleifung von Dünkirchen, auchnoch besondere Vortheile in der Handelschaft und Abtre-tungen in Westindien verlangen würde, wußte man andem französischen Hofe gar wohl; diese vermeinte manaber, als Sachen nur von der zwoten Wichtigkeit, aufder Friedensversammlung selbst leicht in Richtigkeit zusehen. England hingegen verlangte vorläufig die Rück-gabe von der Insel Terre neuve, indem die Nationauf diese Rückgabe mit Heftigkeit dringe; überdies wolltesie auch den so genannten Pretcndent nicht mehr inFrankreich geduldet wissen. Da Torcys Vollmachtenüber diese beyden Punkte nicht bestimmt genug waren,da er in Absicht auf Terre neuve entweder einen Tausch,oder eine gleichwichtige Abtretung andrer den Franzosenabgcnommner Lander, oder Festungen begehrte, auchfür den Pretendent eine anständige Unterhaltung ausge-worfen wissen wollte, — so verursachte auch dieses demSchmß des vorläufigen Friedens ein abermaliges Hin-derniß. Marlborough war in seinem Herzen auSsehr wichtigen Ursachen dem Prinz von Wallis geneigt,und er machte sich auch kein Bedenken, seine Hcrzcnsge-jinnungcn dem Marquis zu entdecken: vornehmlich war

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