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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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Vierte Abhandlung.

publik den Grund zu einer zwoten nicht weniger bedenk-lichen Foderung ertheilen, zu dieser nämlich: daß dieunterzeichneten Artikel so gleich müßten zur Vollziehunggebracht, und die zur Sicherheit des königlichen Wortsbewilligten Festungen den Kriegövölkern der Republik >übergeben werden : daß dann dieselben, in Einverständ«niß mit ihren Bundsgenosten, gar leicht einen Vorwand ^ausfindig machen könnten, vielleicht gar schon einen !solchen wußten, um den Krieg zum größten Nachtheil 'Frankreichs wieder zu erneuern. ") Schwerlich kannman sich hier des Gedankens enthalten, daß sich Frank-reich vor denjenigen Schlingen und Künsten in den Han-den der Gegner zu fürchten angefangen, deren es sich beyden ehemaligen Unterhandlungen gegen den Kaiser, Spa-nien, die Republik, ja gegen die meisten Sraalcn Euro« >penS zum öfiern Vortheilhaft für sich bedient hatte. Manbesorgt es selbst, man könne durch eben dasjenige gezüch-tiget werden, wodurch man sich ehedem verschuldet habe.

Allein Frankreichs Zustand war so ausnehmend be- !trübt und so sehr herabgebracht, daß der König nicht an-ders konnte als seinen Bevollmächtigten zu bewilligen,die vorläufigen FriedenSartikel zu unterzeichnen, wen»!sie dazu von dem Gegentheil genörhiget würden,einzig mit Ausnahme des gten und des ^ 7 ten. Jedochwar dann, in diesem äußerst mißlichen Fall, ihnen der Auf-trag gegeben, sie sollten die Abgeordneten der vereinigtenNiederlande zu bewegen trachten, ebenfalls einen gehei-men Artikel zu unterzeichnen, Kraft dessen wenn ihreMitverbündetcn darauf bestünden, den PrelimiuarcNnach derselben Unterzeichnung unter dem Vorwand ei-ner mehrcrn Erklärung eine weitere Ausdehnung zu er-theilen, diese Erklärungen keine Ursache werden sollte»/.

aus

») Man sehe die Denkwürdigkeiten des Marquis vo»Torcy II. S. «8?.