Ueber die Unterhandlungen zu Gertruybenberg. 18 z
auf das neue zu den Waffen zu greifen. °) Wäredieser Punkt der Vollmacht des Königs gleich nach Auf-hebung der Unterhandlungen zu Gertruybenberg derWelt bekannt gewesen; er allein hatte alle von denBundögenossen Frankreich aufgebürdete Zulagen, daßdiese Krone das Friedenswerk gehindert, oder aus Man-gel von unumgänglichem Nachgeben erschweret, auf dasvollkommenste widerleget.
Also sollten alle Unterhandlungen zu Gertruybenbergdarauf einzig zielen, daß dem 4 ten und dem Z 7 ten Ar-tikel eine solche Auskunft ertheilt würde, daran sich diewider Frankreich vereinigten Mächte begnügen konnten.Aber es war keine leichte Sache die sich immer darstellen-den und von dem Gegentheil immer vergrößerten Schwie-rigkeiten, zur Zufriedenheit des Kaisers und Englandszu heben; besonders da die niederländischen Abgeordne-ten von diesen beyden Mächten gar nicht bevollmächtigetwaren, vielmehr denselben die gegenwärtigen Unterhand-lungen ein Geheimniß seyn sollten.
Die königlichen Bevollmächtigten langten den ytenMarz.zu Gertruybenberg an, und fanden gleich die Ab-geordneten der Republik vor sich. Diese überließen ih-nen die Wahl, ob die Unterredungen auf einer mit allen^nöthigten Bequemlichkeiten zugerüstetcn Jacht, oder>n ihrem eignen Quartier sollten vorgenommen werden.Aus Höflichkeit ließen sie sich bey der ersten Unterredungdie Jacht gefallen; der Herr von poliynac brachte sogar die Nacht auf derselben hin, der Marschall aber be-gab sich unter dem Vorwand einer zugestoßncn Unpäß-lichkeit in sein Quartier auf das Land. Nachher wurdejedoch abgeredet, die Zusammenkünfte auf dem festenlande und zu Gerrruydcnbcrg selbst zu halten. Die
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