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Ueber die Unterhandlungen zu Gertruydenberg. 195
Jahrbüchern der Völkerschaften Europens eben sowohlunverwesliche Denkmäler bleiben, von der Schwacheund der äußersten Entkräftung Frankreichs, als auch vondem Uebermuth und von der falschen StaatSklugheit sei-Uer Feinde, durch welche dieselben sich verblenden ließen,den günstigen Augenblick nicht zu nutzen, um diese Kronein der sich zugezognen Ohnmacht zu erhallen.-
Die erstere Unterredung konnte den französischen Be-vollmächtigten eine untrügliche Ahndung geben, daß ihreUnterhandlungen eben so wenig einen erwünschten AuS-gang erlangen würden, als die Unterhandlungen ihrerVorgänger, des Marquis von Torcy und des Herrnvon Rouille'. Sie bedurften es so sehr als dieselben,die ihnen so nachdruksam cmpfohlne Geduld, und Selbst-verläugnung, mit Worten, mit Geberdcn und Hand-lungen an den Tag zu geben.
Dennoch wiederholten die Abgeordneten, daß ihreObern und sie selbst aufrichtig den Frieden wünschten.
Zum Beweis dessen gaben sie an, daß sie bis dahindoch nichts von der Nothwendigkeit, die vorläufigen Frie-densartikel zu unterzeichnen, vorgebracht. Wären sieFrieden abgeneigt, so würden sie, bevor von einerAuskunft des zqten Punkts gehandelt worden, auf dieserUnterzeichnung unbeweglich beharret haben. — Den.voch meldet der Marquis, eö seyen in eben dieser Zeit,^ die Unterhandlungen sich anfiengen, in dem Haag vonStandespersonen, welche von den StaatsgeheimnissenWissenschaft hatten, Gewette von einem gegen drey an-Lestellt worden, daß dieselben sich fruchtlos zerschlagenwerden. — Die Gesandten der verbündeten Mächte indem Haag, sahen die Unterhandlungen mit äußerster Un-zufriedenheit an, ob sie gleich wußten, daß zu Gertruy-oenberg kein einziger sie sämtlich berührender Punkt oh-Ue jhxx Einwilligung würde können in Richtigkeit ge-rächt werden, und daß sie dieselben, so bald sie nur rvoll-
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