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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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194
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iy4 Vierte Abhandlung.

erwünschten Ende, oder der gänzlichen Abbuchung sichnahet. Und wenn denn das erstere; wer ist der, der nichtnachgeben, der um einer Foderung von der zwoten Wich-tigkeit das beynahe vollendete Werk zerstören wollte?Von Buys meldete den Bevollmächtigten, das Fürsten-thum Oranien, welches Ludwig XIV.,nach deö KönigSWilhelm Absterben eingezogen, und einem seiner Prin-zen zu Lehen ertheilt, samt den davon abhängenden Gü-tern und Nutzungen, — würde eine dieser weiter« Fede-rungen seyn.

Der Herr von der Dussen, ein Mann der die Frie-densunterhandlungen, so wie auch der StaatSpensionairHeinsms, ohne Zweifel sehr erleichtert haben würde,wenn er nicht von dem von Buys abhänglich gewesen,vertraute, aber nur als das heiligste Geheimniß, den bey-den Bevollmächtigten, daß die Generalstaaten auch un-ter ihren fernern Foderungen die Abtretung der Festun-gen Valenciennes, Douay und Rassel begreifen;daß man ferner eine Entschädigung der Unkosten verlan-gen werde, welche die Staaten auf die Belagerung derFestungen Tournay und Mons aufgewendet, als wel-che erst seit der Aufhebung der Unterhandlungen in demHaag, über Frankreich gewonnen worden. — Dieswaren Foderungen von der ersten Wichtigkeit. — Aberman wird es seiner Zeit sehen, daß auch die übrigen derVerbündeten Mächte ihre Oenisncie« ulkerieures, so wiedie Republik nicht vergaßen anzubringen.

Hatte Frankreich in dem i7oykenJahr ausnehmendnachgebend sich zeigen, hatte es sich bequemen müssen/ ^Gesetze von seinen Feinden anzunehmen, dessen es seit deN ^Zeiten Franz >. nicht mehr gewohnt war: so mußte es >ndem i? l oren Jahre noch härtere anhören; sich zu nochgrößerm Nachgeben entschließen; sich beynahe das allee-härteste gefallen lassen; und dennoch erfahren, daß ^durch alles dieses Nachgeben den so sehr benvthigccsFrieden nicht erhalte. Diese beyden Jahre werden