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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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198
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,y8 Vierte Abhandlung.

ren Herren Befehl, keinen andern Ort zu bewilligen, bis jalle Hindernisse gehoben seyen, dem z?ten, und damit !auch dem 4 ten der Art. seine Erfüllung zu geben.

Zu diesem Hauptzweck zu gelangen, erwiederten dieköniglichen Bevollmächtigten, sey eine Theilung der spa-nischen Monarchie das allerbequemste Mittel. Ohnedasselbe sey e6 nicht möglich, den König Philipp ZUVerlassung Spaniens zu bewegen. Werde man danndiesem Prinz auf der einen Seite den äusserst traurigenZustand vorstellen, in dem er sich befinden müsse, wennFrankreich ihm alle Arten des Beystands entziehe; und daßer durch seine eigenen geringen Kräfte gegen die verein-barte Macht so vieler furchtbaren Feinde sich zu verthei-digen nicht im Stande sey: von der andern Seite aberdas Glück, eine so äusserst mißliche Lage zu verlassen, undsolche mit dem ungestörten Besitze einer zwar weit wenigerbeträchtlichen Krone zu verwechseln, welche ihm aber durchden Friedensschluß selbst von so vielen Nationen gesichertwürde, — so werde auf dieses Beding allein er sich un-fehlbar nach den Absichten und Wünschen ihres Königsrichten.

Auf ihre Federung, demselben Neapolis und Sici-lien zu überlassen, erhielten sie doch diesmal eine Ant-wort, die obgleich wenige Hofnung enthielt, daß mandie Foderung einer ernstlichen Ueberlegung werthachte: nämlich, der Kaiser sey Herr von Neapel, seineBundsgenossen werden und dürften sich nicht verbindlichmachen, dieses Königreich zurückzugeben; aber wederEngland, noch die Stadt Amsterdam könnten mitGleichgültigkeit zusehen, daß ein französischer Prinz Herrvon Sicilien sey. — „So schlug man an Stakt Sici-lien, welches der König Philipp abtreten würde, ausAchtung des Königs in Frankreich gegen die Stadt Am«sierdam, Neapolis und Sardinien, nebst den Toskani-schen Festungen vor."— Auch dieser Vorschlag wurde