Ueber die Friedensunterhandlungen zu London. 259
Ziehung auf ihre Barriere, als auch auf die Handelschaft,welche England gegen sie zu Eifersucht reizten. Solchewichtige Vortheile und Vorzüge wollten die Minister da-durch, daß sie die Friedensanträge nicht abwiesen, sichselbst unmittelbar verschaffen, nicht aber durch das Mit-tel und die Großmuth der vereinigten Niederlande erhalten.
Aus Auftrag des Marquis von Torcy sollte der AbtGwalrer dem Grafvon Jersey noch wahrend den Unter-handlungen zu Gertruydenberg anzeiget,: „da die Koni,ginn von England sich entschlossen habe, unter ihren Staats-bedienten eine Veränderung vorzunehmen, den HerrenHarley zu den Berathschlagungen zu ziehen, und dasbisherige Parlament zu entlassen; so berede sich sein Kö-nig, dieses möchte ein bequemer Zeitpunkt seyn, neuer-dings einen Frieden anzutragen." Da der Graf aufdiesen Auftrag, der durch eine Privatperson an ihn mit-telbar gelangte, nur so viele Betrachtung machte, als erauf eine allgemeine Zuschrift eines wichtigen französischenStaatsbedienten machen konnte; so schrieb der Herr vonTorcy durch den Dienst des Abts bald nachher unmittel-bar an den Graf und machte ihm die Gesinnungen seinesKönigs dadurch bekannt. Obgleich des Marquis Zu-schrift von dem Julius bis in den December unbeantwor-tet blieb, weil in der Zwischenzeit noch die übrigen Ver-änderungen in dem Ministerium sollten vorgenommenUnd ein anderes Parlament zusammen berufen werden;so war doch durch diesen geheimen Briefwechsel der Wegju Friedenöunterhandlungen angebahnet. ->)
Die Früchte ausgenommen, welche die neuen StaatS-bedienten England dadurch zuwenden wollten, daß siedem Antrag Frankreichs zuerst Gehör gegeben, und dieSenkung der Unterhandlungen in ihre Gewalt gebracht,
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2) Swifts Schriften Th. IV. S. 64. üz.