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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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285
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Ueber die Friedensunkerhandlungen zn London, rg;

er sagt, daß solche auf r 5 pro Lenk kommen mögen, sol-len Großbritannien.wirklich zugestanden werden."

„Und da die Engländer am Ufer des Flusses Plattskeine eigene Kolonie besitzen, so soll ihnen ein gewisserStrich Landes an gedachtem Flusse zugestanden werden,ihre Negers daselbst zu erfrischen und aufzubehalten bissie solche an die Spanier werden verkauft haben; jedochMit dem heitern Vorbehalt, daß solcher Bezirk unter derAufsicht eines spanischen Befehlhabers stehe."

VIII. „Neufoundland, samt der Bay und Stras-se Hudsons, soll ganz den Engländern wieder zurück ge-geben werden: jedoch mit.dem Vorbehalt, daß den 'Unterthanen Frankreichs gestattet seyn solle, an den Kü-sten Stockfische zu fangen und zu dörren. Großbritan-nien und Frankreich ferner sollen jedes die Länder undHerrschaften in Nordamerika behalten, so wie sie davonim Besitz seyn werden zur Zeit, da die Bestätigung die>^ses Friedenschlusses in diesem Welttheile öffentlich wirdkund gemacht werden.

Frankreich kam die Schleifung von Dünkirchenund die Ausfüllung des Hafens ausnehmend schwer an. Eswollte dasselbe nicht anders als unter Versicherung einesguten Ersatzes zugeben. Dieser Ersah sollte in nichts ge«ringerm als in der Rückgabe der Festungen und StädteLalle, Tournay, Aire, Berhüne, und Douay, mitihren Kastelaneyen bestehen. Wenigstens sollte Litteund Tournay mit ihren Zubehörden wiederum an Frank-reich zurück fallen. Auf den Unterhandlungötagen indem Haag und zu Gertruydenberg durste Frankreichin Ernste nur nicht daran gedenken, für die Schleifungdieser Festung, die doch Ludwigs XlV. Augapfel war, dengeringsten Ersatz zu fodern.

Es wurden also England alle seine Foderungen vonFrankreich und Spanien zugestanden: ausgenommen,

daß