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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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Fünfte Abhandlung.

daß an Statt der eigenthümlichen Platze, welche es MSicherheit seiner Handlung nach Westindien in diesenLändern verlangte, ihm der Sklavenhandel auf dreyßigJahre bewilliget wurde. — Freylich war es eine Art vonUebereilung, daß den Unterthanen Frankreichs der Fisch-fang, und das Trocknen der Fische auf den Küsten vonlerie kleuve annoch gestattet wurde. Standhastigkeitvon Seite der englischen Bevollmächtigten würde den Hr.Menager, oder den Hr. von Torcy unfehlbar auch in diesein PunktzuchNachgeben bewogen haben. Es hatten als-dennauchdie englischen Staatsbedienten vielen Beschuldi-gungen entgehen können. Ihr »«zeitiges Nachgeben muß-te eine Mitveranlaffung des Kriegs werden!, der in dem,744sten, und auch in dem i7)5stcn Jahre zwischenbeyden Nationen entstanden ist. -

Die Vortheile, welche England für sich erhielt, wa-ren sehr wichtig. Sie waren die Folge, daß dieses Kö-nigreich dem Ansuchen Frankreichs, sich mit ihm in Frie-denöunterhandlungen einzulassen, entsprach: und diesesEntsprechen war die Folge des abgeänderten Ministe-riums. Hatten die Whigs nach den fruchtlos abgebro-chenen Unterhandlungen zu Gertruydenberg die Ge-walt annoch behalten, so ist alle wahrscheinliche Gewiß-heit, daß sie so wie die vereinigten Niederlande alle Frie-densantrage, wenn solche gleich noch so Vortheilhaft wa-ren, als sie immer seyn konnten, würden verworfen ha-ben, so lang Glück und Siege ihre Unternehmungen indem Feld begleitet hatten. Die herrschsüchkigen Absich-ten des Herzogs von Marlborough, des Haupts derWhigs, erheischten die Fortsetzung des Kriegs. Es ge-schiehet dieser Parthey nicht Unrecht, wenn sie beschuldi-get wird, daß sie ihrer besondern Vortheile wegen alledem Vaterlande schuldige Pflichten hintangesetzt habe.Von derselben rührete es auch her, daß die Lasten, welcheEngland bey diesem langwierigen Kriege kragen sollte,