Ueber die Friedensunterhandkungen zu London, rg;
> anwende; daß er von dem StaatSpensionair gänzlich ab-
> hange: vornehmlich aber scheuete man ihn wegen seiner^ sehr engen Verbindung mit den entlassenen Staatsbedien-i ken, welche einzig seine Absenkung nach London bewirketl hatten. Man war genugsam versichert, daß dieselben sich
seines Raths undKarakters bedienen würden, um neueVerwirrungen zu stiften, und Versuche zu wagen dieseentlassene Parthey, es sey wider oder mit Willen der Kö-niginn, ihr wiederum aufzudringen und dann alle Frie-i denshandlungen noch einmal aufzuheben. Da seine Ab-
> sicht dahin zielte, nicht allein den Ministern entgegen zuarbeiten, sondern sie gar zu stürzen und zu Opfern derRache ihrer Vorgänger zu machen, so konnten sie unmög-lich ein Vertrauen zu ihm haben.
Des von Buys Skaatsverrichkungen in Absicht aufden Frieden und den Krieg bestunden hauptsächlich da-rum, gegen die von Frankreich vorgeschlagenen Prelimi-Narien Einwendungen zu macken, oder eigentlicherSchwierigkeiten zu erwecken. Das Versprechen, daßdie Handekfchaft der Unterthanen der Republik mit Frank-reich wieder hergestellt werden sollte, einer für dieselbengefährlichen Zweydeutigkeit zu beschuldigen, — den Er-sah wegen Schleifung des Hafens und der Festungswer-ke von Dünkirchen, als eine Ungerechtigkeit auf Unkostender Republik darzustellen, weil sie alsdann in ihre Vor-Maur eine Festung weniger bekommen würde. — Erahndete es, daß Frankreich für die Ueberlassung vonSpanien und Westindien an das Haus Bourbon nichtdas geringste anerbiete, welches zu verhindern die wich-tigste Ursache des Kriegs gewesen. — Er verlangte eineAbänderung der englischen Maßregeln, bestimmtere Pre-liminarien, und nach Erhaltung derselben eine Berath-schlagung, ob man zu einer Friedenöhandlung einwilligenwollte, oder nicht? das ist, der Herr vonBups verlang-te, England sollte die ihm zugestandenen Bedingnisse zu-
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