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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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296
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29S Fünfte Abhandlung.

rück geben, den Vortheil und Vorzug, die allgemeineFriedenshandlunq zu leiten, fallen lasten, damit dieselbewiederum von ihm selbst unter dem Namen seiner Repu- ,blik möchte geführt werden. — Aber Herr von BnyShatte auch mir Männern Geschäfte, welche so wohl Eng-lands als ihre persönliche Ehre und Vortheile kannten,und auf der Beybehaltung derselben fest bestunden.

Obgleich des Herrn von Buys Vollmachten sehr en-ge eingeschränkt waren und er eigentlich nur den Auftraghatte, niederzureißen ohne aufzubauen, gab er dennochVor, daß seine Vollmachten sich sehr weit erstreckten.Schlug man ihm diese oder jene Unterhandlung vor, sonahm er die Vorschlage geneigt an; nachher bekannte eraber, daß er nicht bevollmächtiget sev etwas abzuschlies-sen, sondern einzig das, worüber man ihm Erösnung ma-che, seinen Obern zu hinterbringen. So handelte er alsman ihm ein Bünkniß zwischen beyden Sraaren vo«e !schlug, welches vornehmlich nach geendigtem Friedens-schlüsse Kraft haben sollte. — Seine wahre Absichtzielte dahin, unter dem Schein, daß er Unterhandlun-gen pflöge, Zeit zu gewinnen, um das ganze Geheimnißder Unterhandlungen zwischen England und Frankreichauszuforschen; für sich selbst hinter dem Berge zu hal-ten ; fernen Obern in allem ungebundene Hände zu erhal-ten; Aufschübe zu suchen, bis sich das Parlament wiederversammelte; dann ein thätiger Zuschauer zu seyn, wel-che Wendung die Sachen nehmen, und welch eine» Erfolgdie vielfältigen in geheim angelegten Entwürfe habenwürden, die er mit den abgedankten Staatsbeamten undden Häuptern der mißvergnügten Parthey auögedactflhatte. — Dies ist die Nachricht, welche Swift Th. VhS. > o; von ihm und den Absichten feiner Gefandschaftertheilet.

Die beyden unterhandelnden Kronen, England »m^Frankreich, hatten sich über die wichtigsten Punkte mit

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