Fünfte Abhandlung.
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ren Vortheil seines Herren des Kaisers sehr nachtheilkgwurden. Von diesem Umstand an wurde von dem eng-lischen Hof das Interesse des Kaisers nicht mehr mit demEifer beherziget, als geschehen wäre, wenn der GrafvonGallas sich inner den Schranken der Gebühr gehaltenhätte. Allein da alle diese Auftritte von der eigentlichenFriedenshandlung gar wohl können getrennt werden, soübergehe ich dieselben, und verweise den Leser so wohl aufdie Denkwürdigkeiten des Herren von Dorcy, wie auchauf des Herrn Swifts Geschichte von den vierletzten Jahren der Aöniginn Anna.
Drey der wichtigsten Mächte, nämlich Englandund die vereinigten Niederlande auf der einen, undFrankreich auf der andern Seite, hatten nunmehr zueiner allgemeinen Friedensversammlung eingewilliget.Indessen mußten doch noch unter den beyden erstem, unddann zwischen England und Frankreich, verschiedene Sa-chen von Wichtigkeit zuvor berichtiget werden.
England verlangte von dem König eine nähere Er-klärung über die Preliminarien in Absicht auf die verei-nigten Niederlande und den Herzog von Savoyen, de-ren Befriedigung der Königinn vorzüglich am Herzenlag; weil alsdenn wenige Hindernisse von Wichtigkeitmehr überbleiben würden einen allgemeinen Frieden zuschließen, wenn sie dieselben versichern könnte, daß ihrein der Billigkeit gegründeten Anfoderungen ihnen würdenzugestanden werden.
Dem Abt Gwalter wurde deßwegen noch eineRei-!se an den französischen Hof aufgetragen. Seine Ver-richtungen waren glücklich. Er kam mit verschiedenenVorschlägen zur Befriedigung jeder der verbundenenMachte nach London zurück. Was Frankreich jedckzugestehen wollte, war von demjenigen wenig mehr ent- 'femet, was die Königinn und ihre Minister für billig