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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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299
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Ueber die Friedeiisunterhandlungen zu London. 299

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Wacht und Ansprachen, vermittelst der entlassenenEtaatsbedienten und derselben Anhang Verwirrungenju erwecken.

Zu denselben war der Weg wirklich gebahnet, undin Geheim schon weit gebracht. Swift giebt so wohldem Herrn von Buys, als auch dem kaiserlichen Ge-sandten Graf von Gallas, gewissermaßen auch selbstdem Prinz Eugen, und dann dem Herrn von Bottmar,Bevollmächtigten des Kurfürst Georg von Hanover,des durch die großbritannischen Gesetze bestimmten Thron-folgers der Königinn Anna, Schuld, daß sie von denAnschlagen der Whigs, den Frieden zu stören, nicht nurWissenschaft, sondern gar Antheil daran gehabt haben.Es konnte auch nicht wohl anders seyn, als daß es diekaiserlichen Feldherren und Staatsbedienten empfindlichschmerzen mußte, daß England ohne Theilnehmung, oh-ne Wissenschaft des Kaisers, für welchen doch der KriegUnternommen worden, mit Frankreich sich so weit übereinen allgemeinen Frieden einlassen sollte, als sie theilswußten, theils nur vermutheten, daß es geschehen sey.Der Gedanke, Spanien selbst mit Westindien, welchesMan einige Jahre lang als sein Eigenthum angesehen,von dessen ruhigem Besitze man nicht mehr fern war,Einem Gegner zu überlassen, — von der spanischen Kro-ne nur denjenigen Theil zu erhalten, den Frankreich undEngland bestimmten, war ihnen unerträglich. Sie ver-gaßen, wie so unerwartet sich die Umstände in dem kai-serlichen Hause durch den Tod des Kaisers Joseph I. abge-ändert, und daß sich damit auch die Staatögrundsätzeverändern mußten. — Die Erbitterung reizte den Grafvon Gallas, in Hofnung die Friedenshandlung durchBeystand der Whigs zu zerstören, zu Schritten, welcheselbst der kaiserliche Bevollmächtigte in dem Haag, GrafVon Ginzendorf, an ihm mißbilligte, die ihm diegänz-liche Ungnade der Königinn Anna zuzogen, und dem wah-ren