Sechste Abhandlung.
Ueber die
Friedenshandlung
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U t r e ch t.
In dem 1712km und i/izkm Jahre. ,
^j^ie für Frankreich so ausnehmend günstigen Umstan-
de des 171 lten Iahrö beglückten auch diesenStaat durch den Lauf der beyden nächst folgenden Jahre.Von dem 1704km Jahre an waren fast alle Kriegsun-ternehmungen bis auf das 171 ?ke Jahr, für dieses Kö-nigreich sehr unglücklich. Dennoch konnte es einenKrieg, der dasselbe an den Rand seines Untergangs ge-bracht, mit außerordentlichem Glücke für sich selbst undMit ausnehmender Ehre für beyde Linien des königlichenHauses endigen. Der König Ludwig XI V., der beyden Unterhandlungen in dem Haag und zu Gerrruysdenberg, geneigt war, harte Gesetze sich von seinenMcklichen, aber stolzen Feinden vorschreiben zu lassen;der um den Frieden zu erkaufen, den wichtigsten Theil"Her seiner Eroberungen zurück geben wollte; der sichbegnügt hatte, wenn sein Enkel, der König Philipp,wie den kleinen Königreichen Neapolis und SicilienMäre abgefunden worden: — genoß in dem vier undsiebenzigsten Jahre seines Lebens das ausnehmende Ver-zügen , allen seinen Feinden, England allein ausge-nommen, Friedensbedingniffe vorzuschreiben, seine Ehre
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