Sechste Abhandlung.
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und? gemachte Eroberungen zu behaupten," sein eigen Kö-nigreich zu befestigen, und den größten und wichtigstenTheil der spanischen Monarchie seinem - Enkel zu versi-chern. — Diejenigen Machte, welche Ursachen hat-ten sich zu schmeicheln, daß sie die spanische Monarchiedem Hause Bourbon zu entreißen, sich aber dieselbeentweder zuzuwenden, oder aber ausnehmende Vor-theile für ihre Handelschaft, und eine durch viele Festun.gen unüberwindliche Barriere zu erhalten mächtig ge-uug seyen, — diese mußten sich bey den Friedensschlüs-sen mit einem geringen Theile dieser Monarchie abfindenlassen; sie mußten die nur mittelmäßigen Vortheile derHandelschaft, und eine weit eingeschränktere Vormaurals die war, auf welche sie schon sicher gebauet hatten,gleichsam als eine Gnade, die sie dem Vorwort einerandern Macht schuldig waren, annehmen. DiejenigeMacht allein, welche geänderte Zeiten und Umständeklüglich zu nutzen wußte, welche bey den erstem Friedens-handlungen nur schwache Vortheile erlangen sollte, ob-gleich sie die allergrößten Unkosten des Kriegs getragenhatte, diese allein gewann bey dem Frieden. Sie wares allein, welche auch den andern in dem Krieg verwi-ckelten Mächten als Vermittlerinn ihre größeren oderkleineren Vortheile zuzuwenden in ihrer Macht hatte.Hat seit Jahrhunderten ein langwieriger und Schaarenvon Menschen aufreibender Krieg in Europa einen un-vorgesehenen, einen erstaunenswürdigen Ausgang ge-wonnen, so ist es unstreitig der Krieg, welcher zwölfJahre lang wegen der Thronfolge in der spanischen Mo-narchie geführt worden ist.
Zwischen England, der eigentlichen gesetzgebendenMacht bei dem Friedensschlüsse, rmd zwischen Frank-reich und Spanien waren nicht nur die vornehmstenBedingnisse schon vor Ablauf des 171 > ten Jahrs inRichtigkeit gebracht, sondern die beyden ersteren Mächtehatten auch unter sich schon das wesentlichste der Be-ding-