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Ueber die Unterhandlungen zu Utrecht.
hatten keine Vollmacht Friedensvorschläge zu entwerfen,sie könnten nur dann erst davon reden, wenn zuvor dieSchwierigkeiten wegen des Barriere-Tractats gehobenseyen." Sie gaben vor, der Assiento - oder Sclavenhan-del wäre die einzige Schwierigkeit, welche ihre Obernaufhielte. Dennoch hatte Amsterdam schon alle Hof-nung dazumal aufgegeben, an diesem Vortheil mir Eng-land Antheil zu erhalten, weil sie die Schwierigkeiten,diese Krone zu einer Theilung zu bereden, für unüber-steiglich, wie solche auch wirklich waren, ansähe.
Es war in der That etwas seltsames, daß in ver-schiedenen nicht gar wichtigen Städten der Republik,welche in ihrer Ordnung zu der Versammlung der Ge-neralstaaten Abgeordnete zu schicken berechtiget sind,förmlich darüber das Stimmenmehr gesammelt wurde,ob man gestatten wollte, daß England, das doch zu demKriege so sehr viel mehr als die Republik beygetragen, nachgeschlossenem Frieden die ihm von Spanien bewilligteFreyheit Sclaven aus Afrika in den spanischen Landschaf-ten in Amerika zu verkaufen genießen solle, oder nicht?oder ob England diese Freyheit mit ihnen theilen, oderallein ausüben solle? »)
Ungeachtet nun die englischen, und aller Bundsge-nossen Gesandten, nur nicht der Kaiser und die verewig-ten Niederlande, den französischen Bevollmächtigten dieverschiedenen Anfoderungen ihrer Oberherren genomm-ner Abrede nach übergeben hatten, und die ersteren sichauch anschickten mit jedem in nähere Unterhandlungeneinzutreten, so giengen doch dieselben gleich nachher sehrlangsam von Statten, weil diese beyden mißvergnügtenMachte alle nur erdenkliche Hindernisse in den Weg leg-ten. Diejenige Parthey, welche in den Niederlandenauf die Fortsetzung des Kriegs bedacht war, hatte noch
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») Swift Lh. VI. S. 229.