Sechste Abhandlung.
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Entschluß, dasjenige, in dessen Besitze er schon größten«theils sich befand, für eine ungewisse Hofnung nicht hin-zugeben. In der Antwort an den König in Frankreichbemerket er, „daß wichtige Hindernisse ihn abhalten,den ihm von England vorgeschlagenen Tausch anzuneh-men. Er finde es weit vortheilhafter, daß ein Zweigihres Hauses über Spanien herrsche, als daß diese Kro-ne an einen Fürsten falle, von dessen Freundschaft mannicht immer sicher sey. Dieser Vortheil scheine ihmweit wichtiger, als daß dereinst die ihm angetragenenStaaten mit Frankreich könnten vereinbaret werden. Erberede sich, er gebe dem König und dessen Unterthaneneinen weit starkem Beweis seiner Zärtlichkeit, wenn erbey seinem gefaßten Entschluß unveränderlich bleibe, alswenn er sich den neuen Entwurf gefallen lasse. Da-durch verschaffe er Frankreich den Frieden und erhaltedemselben zugleich eine Monarchie zum Bundsgenossen,die, wenn sie sich mit dessen Feinden vereinigte, ihmnicht geringen Nachtheil zuziehen könnte. Er ergreifezu gleicher Zeit einen Entschluß, der seiner Ehre und demwahren Besten seiner Unterthanen der zuträglichste sey,als welche durch ihre Zuneigung und Eifer gegen seinePerson so vieles beygetragen, um die Krone auf seinemHaupte zu erhalten.
Aber gesetzt, der König Philipp hatte, auf den Rathdes Königs in Frankreich, den ihm von England ange-botnen Tausch angenommen, würde diese Macht ihreSchranken nicht überschritten , nicht ein mehrers darge-boten haben, als in ihrer Gewalt stund zu geben?Sollte nicht auch der Kaiser, sollte nicht auch zu aller-erst die spanische Nation über eine solche wichtige Ange-legenheit zu Rathe gezogen werben? Es ist unstreitig,daß die Zuneigung der Königinn und ihrer Stacnsbe-dienten gegen den Kaiser und dessen Haus von dem Au-genblikedeSAbsterbenS deSKaisers Joseph an sehr erkal-tet ist, und daß diese Abneigung gegen denselben dnrch
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