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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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351
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Ueber die Unterhandlungen zu Utrecht. zz i

:zu stehen glaubte." Ueber die letzten Ausdrücke ertheilteder Bischof auf das Ansuchen der Abgeordneten diese(Erklärung: „ daß, so wie die Königinn durch die Trat».taten verbunden seh, mieden Staaten die Beding,njsedes Friedens zu verabreden: so sey Sie nun, da dieStaaten diese so osc angebotene Verabredung von sichabgelehnt, von dieser Verbindlichkeit besieyt. Jedochglaubte er, daß seine Königinn allezeit eine freundschaftlicheAchtung auf den Vortheil ihrer Republik habe» würde;und so unerwartet und unangenehm der Königinn ihreUnfreundlichkeit gewesen, so angenehm werde derselbenihre Gefälligkeit seyn."

Diese Antwort des Bischofs heiterte der Republikverschiedene Zweifel auf; sie hätte auch dieselbe von.manchen Vorurtheilen, von denen sie sich annoch beherr-schen ließ, befreyen können. Sie sah, daß Englandbey dem angenommnen Grundsatz standhaft verbleibenwerde, dem Kriege sobald man auf eine vortheilhafteund anständigeWeise es thun könne, es sey für sich allein,oder in Gemeinschaft derjenigen von den Bundsgenossen,denen der Friede ebenfalls vortheilhafc sey, ein Ende zumachen. Sie hakte sich auch durch diese Antwort unddurch alle bis dahin vorgenommene Schritte, wenn sienur gewollt, überzeugen können, daß so lang die Kö-niginn am Leben bleibe, nicht der mindeste Anschein von-Hesnung für die Whigs mehr übrig sey, daß dieselbenden dermaligen Ministern die erlangte Gewalt aus denHanden reißen könnten, — daß auch die größeren,für sich selbst bestehenden Machte weder Trotz nochUebermukh von denen, so sie für die schwächeren und.ihres Beystands bedürfenden halte», mir Gleichgültigkeitertragen; daß die ersteren vielmehr von den b tzreri, Nach.geben, und Geschmeidigkeit sich nach den Umständen zu

fügen

2) Man sehe die lUemoires I'.IH. 210. Swift Tl). Vl.

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