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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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354
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Z?4

Sechste Abhandlung.

störung der Festungswerke, der Schleusten und desHafens dieser Sradt zu Theil werden sollte." R

4 . „Die Königinn verpflichtet sich, die bürgerliche ^Regierung zu Dünkirchen nicht zu unterbrechen, nicht ^nur den königlichen, sondern auch allen Handelsschiffen ^der Unterthanen einen freyen Einkauf in den Hafen zu ge« destatten, die Beamten des Königs, und die, denen die ^Obsorge der Vorratshäuser anvertraut sey, in ihren ^Verrichtungen, es sey zu Wasser oder zu Lande, nicht h'zu stören."^) kx

Nunmehr durfte der Bischof von Bristol, der die ^meiste Zeit der einzige Bevollmächtigte der Königinn zu ^Utrecht war, wegen öftrer Abwesenheit des Grafen von ^Gcrafford, seiner bis dahin , gegen die französischen ^Bevollmächtigten bezeigten, oder auch nur angenomm« ^nen Kaltsinnigkeit und Hinterhalkung ein Ende machen. ^Sie fiengen an vertraut zusammen über die noch nichtgänzlich verglichenen Artikel zu handeln, und ihre bey« ^derseitige Vollmachten einander zu eröfnen. Da England ^den Besitz der ausnehmend wichtigen Festung, und des ^Hafens von Dünkirchen erhielt, so würde Hinterhalt« ^samkeit von Seiten der englischen Bevollmächtigten ^nichts mehr gefruchtet haben. Aber diese Uebereinstim« ^mung war den beyden Machten, welche Friede zu schlieft (sen sich annoch weigerten, sehr unangenehm. Die jAnzeige des Bischofs an die Gesandten der Bundsge« ^nossen, baß ein Stillstand zwischen England und Frank« ,reich geschlossen, und daß eS nunmehr hohe Zeit sey, ,an die Berichtigung der mitgetheilten PreliminarieN !Hand anzulegen, verursachte nicht geringe Bestürzung, ,obgleich ihnen ein solcher Vortrag von dem Tag an, ^da der Herzog von Drmond sich weigerte, Frank« ,reich anzugreifen, nicht unerwartet seyn konnte. ,

England

») V. los Ulemoirss äe U. äslorc/ 1'. III. aoZ. —