Sechste Abhandlung.
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Lord Bolingbroke, der Bischof von Bristol thaten zwardurch ernsthafte und bedrohende Vorstellungen was in je-des Vermögen stund, um die von England besoldercnHülfsvölker im Gehorsam der Königinn zu erhalten.Der erstere sagte den fremden Feldherren, daß es die Kö-niginn als eine Beleidigung aufnehme, wenn sie sich un-terstehen würden sein Lager zu verlassen. Geschähe esaber, so müßten ihre Prinzipalen alle Gedanken auf dienoch rückständigen Bezahlungen, es sey an Sold oderHülfsgeldern, aufgeben. Der zweyte zeigte den Ge-sandten der Bnndsgenossen an dem Hof der Königinnan: „Man würde das Betragen der im Sold stehendenKriegSvölker als eine öffentliche Erklärung für oder wi-der die Königinn ansehen. Im Fall aber daß sie der-selben Dienst verlassen sollten, würde Sie sich vor Gott undden Menschen für gerechtferiiget halten, ihre Unterhand-lungen, es sey zu Utrecht oder an einem andern Ortefor.zusehen, die VundSgenoffen möchten nun daranThciinehmen oder nicht." Äem Minister der Republik wurdebesonders angezeigt: „daß wenn seine Herren die von derKöniginn besoldeten Völker verführten, dieselben desganzen Sold und alle rückständige Bezahlungen undHülfSgc-der auf sich nehmen müßten." Der Graf voNStrafford mußte selbst in das englische Lager reisen undden fremdelt Feldherren vorstellen: „daß wenn sie sichweigerten dem Befehl des Herzogs zu gehorchen, würdees die Königinn nicht nur für eine Beleidigung und Be-schimpfung, sondern auch für eine Erklärung wider sichselbst halten. In diesem Fall sollten sie für gewiß nch-men, daß sie ferner weder zu einigen rückständigen Gebdern, noch zu künftigen Solde und Hülfsgeldern berech-tiget wären." Allein sie waren schon zuvor ingehcintgewonnen worden; sie beredeten sich, ihre Ehre erfodcrees, bey der einmal gegebnen Zusage zu verharren, ent-stehe dann daraus was da wolle. Da der Prinz Euch''jeden insbesondere fragte, »ob sie im Fall daß die Hec^