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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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362
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Sechste Abhandlung.

„Frankreich und Spanien seyen also in der That imehr, als jemals von einander getrennt. So werde imit Gottes Beystände ein wirkliches Gleichgewicht unter ,den europäischen Machten fest gesetzt werden, und dieses jso wenigen Zufälligkeiten unterworfen bleiben, als nurimmer menschliche Dinge davon befreist seyn können."

„Da die Vertheilung der Insel St. Christophe!eine Ursach großer Ungelegenheicen für die britannischenUnterkhanengewesen, so werde die Insel der Königinngänzlich abgetreten."

kDa Großbritannien an der ungestörten Handlungin Nordamerika sehr vieles liege, so sey dieser Artikel aufdie vortheilhafteste Weise in Richtigkeit gebracht. Frank-reich willige ein, ihr den ganzen Meerbusen und dieMeerenge von Hudson zurück zu geben. Die InseliTleusoundland, samt placenz auszuliefern. Anna-polis, mit dem übrigen Theil von ^Jeu-Schottlandvöllig abzutreten. Für die inländische Handlung werdedurch die Schleifung von Dünkirchen noch besser gesor-gek werden."

„Durch den Besitz von Gibraltar/ portMahonund der ganzen Insel dl nnorka werde für den Vortheilund den Einfluß ihrer Handclschafc in dem dl ttttellan-dischen N were vollkommen gesorget werden."

„Zum Besten der Handlung mit Frankreich selbstwerde durch einen besondern Vergleich Vorsehung gethanwerden. Alle Freyheiten und Vortheile, welche Frank-reich irgend einer Nation gestatte, werden auch ihren ^Unterthanen bewilliget."

„Die Handlung mit Spanien und Westindien bleibe >so, wie solche vor dein Krieg gewesen. Keine Nation!könne vor der Großbritannischen aus, einige Vorzüge ^allda genießen.

„Zur Vergeltung, daß Sie bey der Führung LeS ^Kriegs die größte Last getragen, sey Großbritannien;auch zu besondern Vorrechten berechtiget. Es sey ihin ^

daher