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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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Ueber die Unterhandlungen zu Utrecht. z6l

i. Aber auch die Königinn selbst zeigte in ihrer Anredel- an das Parlament, in der sie demselben von den vonheil-m haften Bedingnissen Nachricht ertheilte, welche durchld den Friedensschluß selbst Großbritannien zufließena- sollten, daß das Betragen der Republik Sie nicht we.;e nig gegen die Vortheile derselben kaltsinnig gemacht habe.n In dieser wichtigen Anrede ist gleichsam der ganze Frie-e- densschluß, nicht nur mit den Bedingnissen die Groß»ek britannien besonders angiengen, sondern auch die Be-rt dingnisse für einen jeden der Bundsgenossen enthalten,u Nur wenige Punkte aus derselben will ich kürzlich berüh-re ten. „Die Königinn gedenket zuvörderst, was sie füre die allgemeine Sicherheit Europens, und dann für ihren Königreiche gethan. Sie preiset in starken Ausdrücken

l- die Bemühung an, welche sie angewendet, um die Ver-

h > einbcirung der beyden Kronen Frankreich und Spanienl auf einem Haupte für immer zu verhindern. Die Be-^ fargniß, daß dieselben einst könnten vereiniget werden, sey^ der hauptsächlichste Beweggrund gewesen) den Krieg> ! anzufangen. Die wirkliche Verhinderung dieser Verej-! nigung sey der Grundsatz, welchen sie bey dem Anfang^ i der Friedensunterhandlung zum Fundament legte. —^ Zur Befestigung der Vcrzichtleistungen des Königs Phi-lipp auf die französische, und der übrigen bourbonischenPrinzen auf die spanische Krone, werde angeboten, daß, dieselben, beydes in Frankreich und Spanien, auf die

, stärkste und seyerlichste Weise für gültig erklärt wer-

den, — daß diese Königreiche selbst so wohl, als alle"udre in den gegenwärtigen Krieg cingeflochtene Mächte,^ewährleistcr davon seyn sollen. Dieser Vorschlag seyvon einer solchen Beschaffenheit, daß er sich von selbstvollziehet. Spaniens Vortheil erfodere es, denselbenöu unterstützen, und in Frankreich würden die Personen,Auf welche diese Nachfolge fallen muß, Willen undMacht genug haben ihr eigenes Recht zu behaupten.

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Frank,