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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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Ueber die Unterhandlungen zu Utrecht. zgz

rüg und der Republik einen Anstand bekamen; daß, daFrankreich eine ganz niederträchtige Unterwerfung lindzwar mit großem Uebermuth foderre, sich der englischeStaatörath mit der Sache beladen niußre, und es end-lich noch so leitete, daß durch eine minder kränkende De-müthigung und durch Entfernung des Graf von Auch.kern von den fernern Friedenshandlungen, der Streitbeygelegt werden konnte. — Es ist ausnehmend ein-leuchtend, mit welcher Herzensfreude der Marquis diesenelenden Umstand und die Genugthuung, welche der Kö-nig ohne Zweifel auf seinen Betrieb federte und wirklichauch erhielten seinen Denkwürdigkeiten erzählet. —Unstreitig ist es, daß der Friede nicht nur zwischen Eng-land und Frankreich, sondern auch zwischen dieser Ich-tern Krone und der Republik einige Wochen früher hättekönnen unterzeichnet werden, wenn die französischenEtaatöbedienten nichr das Vergnügen, Rache auszuübenund pour — zu demüthigen, allem andern vorgezogenhätten.

Auch nach der Beylegung dieses Geschäfts mußtedie Republik sich manche Proben des französischen Stol-zes, und Wiedervergeltung gefallen lassen, darum daßste wußten, daß zwischen ihr und England noch einigeSachen unausgetragen seyen. Als derselben Abgeord-nete Frankreich die Ueberlassung von Litte antrugen, sowürdigten die französischen Bevollmächtigten sie auchnicht der mindesten Antwort. Sie schmeichelten sich sogar, je stolzer sie die Abgeordneten behandelten, destokleinmüthiger würden dieselben werden, und aus Furchtendlich auch noch Tournay abzutreten darbieten. —Englands Beytritt wurde hier unumgänglich nothwen-big; aber eben so nothwendig wurde das Nachgeben derRepublik, den in dem >7oe)ten Jahre zwischen beydendächten geschlossnen Barrieretraciat abzuändern, darumbaß derselbe den Unterthanen vcn England nachtonigwar, indem er den Samen von künftigen Mißheüigkei.

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