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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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424
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Anhang.

Allein wurde nicht der parisische Friedensschluß dasnon plun vjtra von England? Tempora mutLnnir, 6t ^N08 mut!,mur in illi». Dies muß diese Macht, diesmuß mit derselben dermal ganz Europa seit dem Frie-densschluß zu Paris in dem regsten Jahr gedenken.Nun sieget Frankreich, und dessen wiederhergestellteSeemacht wird England fürchterlich. Es ist genökhigctseine ehemaligen Töchter und Pflanzstädte in Nordamerikaals einen eigenmächtigen, von ihm in gar nichts mehrabhängenden Staat feyerlich zu erkennen. Woher diesegewaltige Veränderung? Nicht die Uebermacht Frank-reichs verursachte dieselbe. England zog sich selbst dieseDemüthigung durch seine unglücklichen, einheimische»Spaltungen, durch das bitterste Mißverständniß zu,welches zwischen den Staatsbedienten und seinen Gegnernentstund, die in der untern Kammer des Parlament-immer Anhänger fanden. Die sich wider das Mutter-land auflehnenden Kolonien hatten in dem Unterhausean der Oppositionsparthey weit stärkere Beschützer, alsan den Kriegsvölkern, welche sie unter sich errichteten,weit vortheilhaftere Bundsgenossen als Frankreich war.Die Geschichte aller europäischen Staaten weiset keineinziges Beyspiel auf, daß eine Empörung von derjeni-gen Nation, welcher der Gehorsam aufgekündigt wor-den, bey ihrer Unternehmung sey begünstiget worden.Dieses Außerordentliche kann sich nur in England zutra-gen. Die Freyheit, welche sich die Nation anmaßet,gestattet allein solche Widersprüche, dieses in der StaatS-klugheit unbegreifliche. Aber sie bahnet sich selbst da-durch und durch diesen Mißbrauch der Freyheit den Pfadzu ihrer Erniedrigung, zum Verlust der Achtung, diealle Völker für sie haben müßten.

Der Anfang jedes Kriegs ist gemeiniglich den Eng'ländern ungünstig. Die Staalöbedienten und die Feld'Herren handelten nicht nach gleichen Grundsätzen, abel

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