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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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bis auf die Friedensschlüsse zu Utrecht u. Rastatt. 4Z9

Reuter, und 800 Mann Fußvölker, welche von ihnen r?oibesoldet werden sollten.

Der neue König von Preußen trat dem Bündnißförmlich bey, vornehmlich aus dem Grund, daß seineneue Würde und Titel von den Seemächten anerkanntwürde. Er verpflichtete sich in derselben Sold 5020.zu überlassen, und wenn die polnischen und schwedischenKriegsunruhen in seiner Nachbarschaft könnten beygelegtwerden, diese zovo. noch durch andre 7000. zu ver«stärken. Der Kurfürst von der Pfalz, die HerzogevonBraunschrveig-Lüneburg, Gorha, lVürten--berg, der Landgraf von Hessen-(Lasset, und nochandre Stande, nahmen es auf sich, die Kriegsmachtder Bundögenossen zu verstärken.

Aber auch Frankreich wußte sich durch Bundsge-nossen und zwar durch wichtige auf allen Seiten zu ver-größern. Portugal war gar geneigt, mit dem neuenspanischen Monarch, und mit Ludwig XlV. ein Schutz«bündniß zu errichten. So wurde Spanien von dieserSeite her gegen mehr und minder gefährliche Anfällegesichert, dem Kaiser aber und seinen Bundögenossendie Mittel sehr erschweret, dem neuen König in demHerze seiner Staaten anzugreifen. Gleich so wichtigwar Frankreich für Italien das Bündniß mit dem Her-zog von Gavoyen. Dieser durch das Geblüt mit demHause Bourbon schon verbundene Fürst wurde durchneue Verbindungen dieser Art, und durch Versicherun-gen, daß ihm, wenn die spanische Monarchie unzcr-rissen dem König Philipp verbleiben sollte, ein Theil desHerzogthumö Mailand überlassen werden solle, nochgenauer an das Glück Frankreichs gebunden. Nurdurch den Beytritt und das Bündniß des HausesSavoyen wird es einer auswärtigen Macht leicht inItalien einzudringen und allda Eroberungen zu machen.

Der Herzog von MaiMla gestattete Frankreich eine

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